Ich bin bekannt dafür, Frauen zu stärken. Den Menschen Mut zu zu sprechen und ihnen Rückenwind zu geben. Ich bin bekannt für positive Sprache, eine klare Ausdrucksweise und dafür, meine Klienten aufzubauen, ihnen Zuversicht zu geben und selbst in dunklen Stunden mit ihnen ein Fünkchen Hoffnung zu sehen. Wenn es das braucht, kann ich das Schwere mit ihnen aushalten. Und ich kann auch ganz anders. Besonders, wenn es um meine Kinder geht. Ein persönlicher Status Quo.

Wann ich als Mutter für meine Kinder kämpfe wie eine Löwin …

Bild von JL G auf Pixabay

LÖWIN IN DER BERATUNG

In meiner täglichen Arbeit stärke ich Menschen in ihren Beziehungen. Ich mache das von Herzen, mit sehr viel Elan und Begeisterung und in größt möglicher Freiheit. Zumindest war das bisher so.
Ich bin meine eigene Chefin, ich kann meine Werte unabhängig definieren, richte mein Tun und Handeln nach inneren Überzeugungen und viel Gelerntem aus und gebe voller Freude mein absolut Bestes für die Menschen, die sich mir anvertrauen. Wie eine Löwin kann ich mich für Menschen und ihre Beziehungen einsetzen.
Und am allermeisten für meine Kinder.

PUMPERL G’SUND

Als Eltern haben wir von Anfang an sehr genau überlegt, wie wir mit der Gesundheit unserer Kinder umgehen möchten, wie wir sie bestmöglich stärken und erhalten. Anhand unserer Kinder wurde uns klar, dass der menschliche Körper ein Wunderwerk ist und – wenn er so unverpfuscht wie möglich bleibt – eine grandiose Meisterleistung der Natur darstellt. Wenig eingreifen. Viel auf die Natur vertrauen. Stärken. Ganzheitliche Konzepte und die verschiedensten Heilansätze, die Menschen schon zu Tage befördert haben, nutzen. Wir sind damit bisher so gut gefahren, dass wir bis auf ein paar Cuts, einer angeknacksten Wachstumsfuge und einem kleinen chirurgischen Eingriff weitgehend völlig auf die Dienste der Schulmedizin verzichten konnten. Noch nie Antibiotika. Die sind, wie man so schön sagt: pumperl g’sund.

DANKBAR UND ZIEMLICH STOLZ

Wie so viele Mütter, bin ich bereit, Unglaubliches für meine Kinder zu geben. Ich habe knappe neun Jahre auf Erwerbstätigkeit verzichtet, weil ich meine Kinder überwiegend selbst und zuhause betreuen wollte. Hab gezweifelt, gehadert und gerungen, ob das, was ich mache auch “immer das Richtige” war (und ist) und habe so oft es ging, mein Bestes gegeben. Damit sie gesund sind und bleiben: an Körper, Geist und Seele. Wenn ich die Kids heute anschaue, bin ich nicht nur von einer unglaublichen Dankbarkeit erfüllt, sondern auch ziemlich stolz, denn ich weiß: dass die hier so im Leben stehen, hat viel damit zu tun, wie sehr wir uns angestrengt haben.

WAS WIR JETZT LERNEN DÜRFEN

Die schwierigste elterliche Übung steht uns, glaub ich, aber erst bevor. Wir lernen jetzt, darauf zu vertrauen, dass “das” ausreicht, was wir ihnen bisher mitgegeben haben. Wir schauen zu, wie sie unsere gelebten Werte für sich selbst überprüfen, kritisch beäugen, manche loslassen und andere freudig mitnehmen in ihr weiteres Leben. Wir haben es ungemütlich mit ihnen, weil wir sie zu selbständig denkenden Menschen erzogen haben, die dann eben auch mal elterliche Haltungen hinterfragen. Wir bestaunen sie, wenn sie mutig ihre Pfade in Richtung Unabhängigkeit beschreiten. Wir sind stolz, wenn sie erste eigene Wege gehen, stolpern, wieder aufstehen und den Kopf hoch heben. Wir lernen, loszulassen.

DIE LÖWIN IN MIR

Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie für sich selbst alle Entscheidungen treffen dürfen, stehen sie (noch) unter unserem Schutz. Es ist unsere Pflicht als Elternteile, die Kinder zu versorgen und sie zu schützen. Nicht vor dem Leben, Erfahrungen und eventuellen Tiefschlägen. Aber vor Übergriffen, Missbrauch, Benachteiligung und Menschen, die ihnen schaden.
Das Beschützen ist längst nicht so idyllisch, wie ich mir das vorgestellt hab. Es ist nicht das gemütliche Kuscheln im Nest. Es ist die Verteidigung und das Aufstehen gegen Ungerechtigkeit, Gefahr oder Wahnsinn, gegen Gleichgültigkeit oder Zwang. Und wenn es sein muss, dann werde ich für meine Kinder zur Löwin. Bereit, sogar das eigene Leben zu riskieren.

WO DER KALTE WIND WEHT

Ich bin mit Pädagoginnen meiner Kinder hart ins Gericht gegangen, weil die Umsetzung der Schulvorbereitung gegen alles sprach, was ich gelernt hatte. Ich habe mich gegen manche ihrer Lehrkräfte aufgelehnt und maßregelnde Gespräche mit Schulinspektoren ertragen. Ich habe heiß mit Ärztinnen diskutiert, die gemeint haben, mich (oder das Kind) von oben herab behandeln zu müssen und die Göttin in weiß spielen wollten. Ich kann sehr giftige Leserinnenbriefe schreiben und politische Parteien mit meinem Senf nerven. Ich weiß ….

  • … ich kann eine Dampfwalze sein. 
  • … ich hab ein lautes und manchmal loses Mundwerk – say: eine starke Meinung.
  • … andere hassen mich beizeiten dafür (besonders manche Lehrerinnen der Kinder)!
  • … dass ich mich dann auch im Ton vergreife und hoch emotional reagiere.
  • … dass manche Reaktion auch ein wenig länger überlegt werden hätte sollen.

Doch im Grund bereue ich nicht, was ich gemacht hab. Ich hab’s getan, weil ich Unrecht gesehen hab. Weil mir Inkompetenz entgegen kam. Weil meine Kinder Schutz brauchten. Weil ich einstehen wollte für Werte und Haltungen oder auch für andere Menschen. 
Ich hab auch viel gelernt dabei. Zum Beispiel, dass der Wind an der Front kalt weht.

MEINE KINDER GEB ICH NICHT

Ich habe hohe Ansprüche an mich als Mutter und an alle Menschen, die mit unseren Kindern umgehen. Sie sind mitunter das Wertvollste, was ich hier auf Erden zusammenfabriziert hab. Und auf gar keinen Fall lasse ich sie von jemand oder etwas Anderem “kaputt” machen. Weder psychisch, noch emotional, noch körperlich.
Zumindest nicht, solang ich das verhindern kann.
Wenn also nun jemand meint, Notfall-zugelassene-Impfstoffe direkt oder indirekt zu verordnen oder unsere Kinder zu Versuchszwecken heran zu ziehen, dem möchte ich gerne mit einem Lied von Reinhard Mey ausrichten: “Nein, meine Kinder geb ich nicht!”

Ich denk', ich schreib' euch besser schon beizeiten
Und sag' euch heute schon endgültig ab –
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten
Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab'!
Ich lieb' die beiden, das will ich euch sagen
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht
Und die, die werden keine Waffen tragen!
Nein, meine Söhne geb' ich nicht –
Nein, meine Söhne geb' ich nicht!
Ich habe sie die Achtung vor dem Leben
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert –
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt!
Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben
Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht
Sind's wert, dafür zu töten und zu sterben –
Nein, meine Söhne geb' ich nicht –
Nein, meine Söhne geb' ich nicht!
Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht –
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter
Nicht für euch hab' ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden
Und kühlt' ein kleines glühendes Gesicht
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden
Nein, meine Söhne geb' ich nicht –
Nein, meine Söhne geb' ich nicht!
Sie werden nicht in Reih' und Glied marschieren
Nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt
Auf einem gottverlass'nen Feld erfrieren
Während ihr euch in weiche Kissen setzt!
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterpflicht
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb' ich nicht –
Nein, meine Söhne geb' ich nicht!
Ich werde sie den Ungehorsam lehren
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit –
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit!
Ich werd' sie lehr'n, den eig'nen Weg zu gehen
Vor keinem Popanz, keinem Weltgericht
Vor keinem als sich selber g'radzustehen!
Nein, meine Kinder geb' ich nicht –
Nein, meine Kinder geb' ich nicht!
Und eher werde ich mit ihnen fliehen
Als dass ihr sie zu euren Knechten macht –
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen
In Armut und wie Diebe in der Nacht!
Wir haben nur dies eine kurze Leben –
Ich schwör's und sag's euch g'rade ins Gesicht:
Sie werden es für euren Wahn nicht geben!
Nein, meine Kinder geb' ich nicht –
Nein, meine Kinder geb' ich nicht!

NICHTS IST UNMÖGLICH

Ich weiß, Reinhard Mey singt dabei vom Wehrdienst und den dazugehörigen Opfern. Man mag diesen Vergleich mögen oder nicht. Für mich passt er.
Impfungen für mündige Erwachsene anzubieten, zu empfehlen, ja sogar bewerben, halte ich für legitim. Wir sind im Stand, uns zu informieren und dann zu entscheiden. Wer sich aber mit einer Notfallzulassung an meine Kinder heranwagt, der darf mit meinem Widerstand rechnen. Nicht nur wegen dem, was ihnen da injiziert werden soll. Sondern weil ich diese gesamte Entwicklung brandgefährlich sehe.

Was opfern wir als nächstes? Und zu welchem Preis, bitteschön?

Gott sei Dank bin ich längst nicht die Einzige, die so oder so ähnlich denkt. Und dennoch hab ich ein ungutes Gefühl. Weil mich das letze Jahr auch gelehrt hat: du sollst nichts für unmöglich halten.

FRIEDLICHE GROSSKATZE

Inständig hoffe ich, dass die Löwin in mir friedlich im Gras liegen bleiben kann. Dass ich meine Krallen erst gar nicht ausfahren oder ein Risiko eingehen muss. Dass es auch in Zukunft mehrere Wege geben wird, seine eigene Gesundheit zu erhalten. Und man nicht nur “EINE” Lösung für die einzig Wahre hält.

Ich weiß, dass viele Menschen hier und überall womöglich anderer Meinung sind. Das ist gut so. Vielfalt ist wichtig und richtig. Und so wie ich jedem anderen Menschen seine Haltung zugestehe, werde ich meine – so lang ich das richtig finde – beibehalten. Ich werd meine Schultern zurückziehen und mein Herz öffnen. Den Kopf heben und mit klarem Blick weitergehen. Weil ich am Ende des Tages vor allem eines will: unverbogen sein und mich im Spiegel anschauen können. Und ein friedliches Leben als Großkatze führen …

In jeder Mutter steckt auch eine Löwin, denke ich?
Wann oder wodurch wird die Löwin in dir geweckt?

Schreib mir gern in die Kommentare! 😉 …

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