Zwischen Aufopferung und Egoismus

Zwischen Aufopferung und Egoismus

Ist es egoistisch das Baby einen Abend bei Oma zu deponieren, um als frisch gebackene Eltern zu zweit essen zu gehen? Ist es zu aufopfernd, die Bedürfnisse des Kindes jederzeit zu erfüllen? Ist der Raum zwischen Aufopferung und Egoismus das, was wir unter Selbstfürsorge verstehen? Wenn ja: Wo genau liegt bitte die Grenze? Und wie zum Teufel soll ich das als Elternteil erkennen, was jetzt gut für wen wäre und das auch noch gleichzeitig hinbekommen?

DAS SOLLTEN WIR BEDENKEN

Zunächst mal: wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Wir erleben seit vielen Monaten, dass wir nicht nur auf lieb gewonnene Privilegien verzichten sollen, sondern auch auf Dinge, die für unser alltägliches und menschliches Leben grundlegend und und wichtig wären, wie zum Beispiel spontane Umarmungenkörperliche Nähe mit ruhigem Gewissen oder Feinheiten in der Interaktion (gesamte Mimik) eines Menschen zu sehen beim Sprechen und sowieso die verminderten Sozialkontakte. Das sollten wir bedenken, bevor wir anfangen, diese Gegensätze zu besprechen. Weil Selbstfürsorge nicht zusätzlichen Druck machen soll, sondern herausnehmen und viele Strategien, die wir vielleicht schon hatten, momentan nicht gehen.

ICH WEISS, DASS ICH NICHTS WEISS

Wir sind soziale Wesen und nun seit Monaten in unserer diesbezüglichen Lebensgestaltung mehr als begrenzt und wenn wir’s nicht ab und zu weniger genau nehmen mit den verordneten Maßnahmen sowieso ganz arm dran.

Auch und besonders, dass wir uns kaum noch in Gruppen erleben, im echten Raum, macht was mit uns und unserer Anknüpfungsfähigkeit, wie ich denke. Wir isolieren uns. Das mag virologisch Vorteile bringen, gesellschaftlich ist es allerdings durchaus kritisch zu sehen. Das Schwierige ist einfach, dass es sich nicht mit Sicherheit voraussagen lässt, was das für die nähere oder weitere Zukunft bedeutet, was wir gerade auf sozialer Ebene erleben. 

Wir wissen ingesamt recht wenig und darüber noch weniger. So oft kommt mir das geflügelte Wort „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ in den Sinn, dass Sokrates zugeschrieben wird und das stimmt auch und erst recht für die momentane Zeit.

Was das Virus betrifft.
Was unsere Zukunft betrifft.
Wie wir aus der Nummer wieder raus kommen.
Mehr denn je müssen wir im Jetzt leben und für uns sorgen können, denn auf Belohnung und Erleichterung irgendwann in der Zukunft ist schon länger kein Verlass mehr. (Ups, kurz abgeschweift.) Aber zurück zum Thema: Wie sorgt man also für sich in herausfordernden Zeiten?

ANOTHER TO-DO?

In einer Zeit, wo also viele Menschen gefühlt am Rande ihrer Belastbarkeit angekommen sind, wo die Nerven blank liegen, wo ein freundlich gemeintes Zunicken im Supermarkt fast aggressive Konfrontation auslöst vor lauter Missverständnissen, wo wir überfordert sind mit den Emotionen unserer Kinder, denen der Gesellschaft und manchmal auch unseren eigenen – ist es da überhaupt zulässig, zu sagen:

„Kümmere dich halt besser um dich selbst! Du musst schon auf dich schauen! Das ist ja deine Schuld, wenn du dich so aufopferst!“ Ist Selbstfürsorge wirklich ein weiteres notwendiges To-Do auf einer sowieso schon viel zu langen Liste?

WARUM WIR SELFCARE NICHT AUTOMATISCH KÖNNEN

Diese Antwort ist womöglich schmerzlich, doch es ist tatsächlich unsere eigene Verantwortung, als Erwachsene auf uns selbst zu schauen. Sonst wird’s niemand tun und ganz ehrlich: ich will ich als mündige Erwachsene auch nicht. Für minderjährige Kinder übernehmen wir diese Verantwortung als Eltern in unterschiedlichem Ausmaß (je nach Alter, Reife und Entwicklungsstand) zusätzlich mit, also hocken wir als Elternteile quasi gleich doppelt im Dilemma, denn da fängt es an, besonders kniffelig zu werden. Allzu oft stehen sich die Bedürfnisse der Kinder mit denen der Erwachsenen diametral gegenüber und es geht sich schlichtweg nicht aus, beiden gleichzeitig und gleichermaßen gerecht zu werden.

WO DER HUND BEGRABEN IST

In der Tatsache, dass wir Menschen zu Beginn des Lebens schlicht nicht überlebensfähig wären und auf die absolute Fürsorge einer Bindungsperson angewiesen sind, liegt auch irgendwie der Hund begraben. Einerseits lernen wir in unserer frühesten Kindheit: „Ich werde versorgt, jemand kümmert sich um mich.“ Und dann sollen wir als Erwachsene plötzlich können: „Schau auf dich selbst. Und schau auf dein Kind.“ Also kippen wir möglicherweise in die Rolle der fürsorglichen Mutter oder des fürsorglichen Vaters bevor wir manchmal überhaupt gelernt haben, wie wir mal nur gut auf uns schauen. Damit wir nicht mit frühkindlichen Verhaltensmustern in eine Erwachsenenrolle stolpern, zahlt es sich aus, für einen sanfteren Übergang zu sorgen.

IRGENDWO IN DER MITTE

Wie kann man diese herausfordernde Rolle also anlegen, wenn Babys so viel Zuneigung, Liebe und Hingabe brauchen und Eltern oft sogar eingeschränkten „Zugang“ zu lebensnotwendigen Dingen wie Schlaf und Nahrung haben (ich rede erst gar nicht von Mädelsabenden oder Wellnesswochenenden zu zweit), weil es ein Baby eben erfordert, die erwachsenen Bedürfnisse hinten an zu stellen, um leben zu können? Die Antwort ist: es braucht beides. Aufopferung und Egoismus. Ohne elterliche Aufopferung würden Neugeborene nicht überleben und ohne Egoismus könnten wir uns nie wieder aus dieser Dynamik lösen und andere Lösungen finden. Langfristig wäre es gut, irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen mehr oder weniger hin und her zu pendeln, denn wenn ich eins bisher in punkto Elternschaft gelernt hab: es ist sicher keine Gerade sondern eher ein seismographisches Protokoll.

BEWUSST SEIN.

Es braucht immer wieder mal – und besonders am Beginn der Elternschaft – eine aufopfernde Haltung und Einstellung, um ein gutes Aufwachsen des Kindes zu gewährleisten. Viele Mütter und Väter tun das auch von Herzen gern, weil das Kind das Wertvollste in ihrem Leben ist. Dennoch ist es mitunter schwer und Viele beschreiben diese Belastungen als echte Grenzerfahrung: so große Verantwortung, so viel Geben, so wenig Entlastung.

Von Anfang an sei allerdings gesagt:

  • Alles, was nicht Stillen ist, können Väter und Mütter gleichermaßen.
  • Es ist gut und wichtig, die eigenen Belastungsgrenzen (auch zum Wohl des Kindes) zu beobachten.
  • Du darfst Hilfe und Unterstützung annehmen und auch danach fragen.
  • Und langsam aber sicher dürfen wir dem Menschenjungen auch selbst Dinge zutrauen und zumuten.

Denn dadurch wächst Vertrauen und Mut, und das wünschen sich wohl alle Eltern für das Kind und ein geschmeidigerer Übergang vom „versorgt werden“ hin zum „sich versorgen“ wird vorbereitet.

DAS EIGENE DING MACHEN

Ganz oft stellt sich die Frage nach der Zumutbarkeit.

  • Schafft es das Baby schon, bei Oma zu bleiben?
  • Ist es okay für das Kleinkind bei der Tante zu übernachten?
  • Bleibt das Kind schon ohne mich bei befreundeten Familien zum Spielen?
  • Kann ich dem Kind schon zutrauen, allein den Schulweg zu gehen?
  • Lasse ich das Kind im weltweiten Netz schon allein?

Was hier zumutbar ist, können und dürfen Eltern selbst entscheiden. Und es ist eine ständige Gratwanderung zwischen dem, was Kinder möchten und anderem, was Erwachsene möchten. Auch wenn es dazwischen hoffentlich so einiges gibt, das allen in der Familie gut tut. Nach diesen Gemeinsamkeiten sollte und darf man suchen, dabei viel ausprobieren und dann das „eigene Ding“ machen, egal ob das dann zusammen kochen, wandern, faulenzen, spazieren, lesen, essen oder sonst was ist.

Die Bedürfnisse aller zählen – auch wenn nicht immer alle gleichzeitig erfüllt werden können. Ich sag immer gern: „Den Meisten soll es meistens gut gehen.“ Das nimmt den Druck, alles für alle immer perfekt machen zu müssen, was sowieso eine Illusion ist.

VORLEBEN, WAS WIR DEN KINDERN WÜNSCHEN

Eltern tun sich oft schwer, dem eigenen Nachwuchs etwas auszuschlagen. Mit einem dauernden Nein macht man sich früher oder später sehr unbeliebt und auch wenn ich immer sage: „Elternsein ist kein Beliebtheitswettbewerb“ – so ist schlechte Stimmung für alle Beteiligten blöd. 

Ein klares Nein zum Kind ist aber oft ein liebevolles Ja zu mir selbst, wie Jesper Juul das auch in seinem Buch „Nein aus Liebe“ beschreibt und mit dieser Idee im Hinterkopf kann es auch viel besser gelingen, die eigenen und persönlichen Grenzen zu wahren und schon dem jungen Kind vorzuleben:

Es ist okay, wenn ich arbeiten gehe, weil ich das gern mache und ich dann ausgeglichener bin.
Es ist okay, wenn Mama laufen geht, weil ihr das gut tut und sie dabei Frust los wird.
Es ist okay, wenn Papa an seinem Modellflieger baut, weil ihn das entspannt.
Es ist okay, wenn wir Eltern dich bei Oma abgeben um Paarzeit zu erleben, du bist dort gut versorgt.
Es ist okay, dass wir Eltern auch mal unsere Ruhe brauchen von euch Kindern, um dann wieder gut für euch da sein zu können. 

GLEICHZEITIG & GLEICHERMASSEN

Es gibt kein eindeutiges Richtig oder Falsch zwischen den Polen Aufopferung und Egoismus. Wichtig ist, dass wir uns spüren und unsere Kinder und einlenken, wenn wir zu lange zu nahe bei einem der beiden Pole haften bleiben. Zu viel Aufopferung ist ungesund. Zu viel Egoismus auch. Und dazwischen ist nicht nur ein schmaler Grat sondern eher eine mittelbreite Zone, die gestaltet und gelebt werden darf. Das kann und wird beizeiten herausfordernd sein, weil es eben keine Patentrezepte gibt. 

Manchmal werden sich Grenzen verschieben, weil man nie gedacht hätte, dass man auch „so“ sein kann als Mama oder als Papa. Und die Frage, ob wir’s richtig gemacht haben, wird noch länger unbeantwortet bleiben.

Also richten wir uns nach dem, was uns JETZT zur Verfügung steht: die Antwort auf die Fragen:

Fühlt es sich für mich gut oder richtig an?
Fühlt es sich wohl für das Kind gut oder richtig an?
Fühlt es sich für uns alle gut oder richtig an?
Und danach könnten wir handeln.

In Liebe zu uns.
Oder in Liebe zu unseren Kindern.
Und hoffentlich ab und zu in Liebe zu ALLEN – gleichzeitig und gleichermaßen.


Wenn du dich auf zwischen Aufopferung und Egoismus wieder besser orientieren und ausrichten magst:

MEINE, DEINE, UNSERE Bedürfnisse
Online LIVE Workshop
7. April 2021 – 19.00 Uhr
via ZOOM
25 €

Im Kelomat der Gefühle & Bedürfnisse

Im Kelomat der Gefühle & Bedürfnisse

Familien im Ausnahmezustand.

Egal ob wir daheim praktisch aufeinandersitzen müssen oder ob wir durch einen systemerhaltenden Beruf vor anderen Herausforderungen stehen: die momentane und wohl noch länger dauernde Situation ist alles, außer gewöhnlich.

Seit Bekanntwerden der Empfehlung „Bleib daheim!“ gibt es eine Flut von Tipps und Rezepten, wie man Kinder daheim beschäftigt, was mit ihnen zu tun ist und ganz selbstverständlich übernehmen wir Eltern aus dem Stand den Heimunterricht. Warum Mütter dennoch keine Entertainer sind, was jetzt tatsächlich zählt und warum der Streit mit der Realität nichts bringt, darum geht’s heute hier am Blog.

Zack, zack, zack. Und der Staat wird auf Minimalbetrieb runter gefahren. Die Kinder sind daheim oder wir stehen vor echten Betreuungsproblemen. Das tägliche Leben wie wir es kennen: abgesagt.
Die Welt steht kopf. (Alle? Nein, eine Insel im Nordwesten Europas lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.)

Wie schon letzte Woche hier beschrieben, gibt es gute Gründe ruhig zu bleiben, das Neue als Chance zu wachsen zu sehen, die Herausforderung anzunehmen, in der Liebe zu bleiben.
Doch, dass nun der Druck auf Familien noch mal deutlich erhöht wird, fällt erst auf den zweiten Blick auf.
Mein erstes Gefühl war auch: hey, viel mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
Das zweite allerdings: alles lastet auf meinen / unseren Schultern als Eltern.

Kein Wunder, dass man weiß, dass Quarantäne Maßnahmen die Zahl der häuslichen Gewalttaten in die Höhe treiben. Der Frust, die Enge, die Spannung entlädt sich – wie immer – nach unten: bei den Schwächeren, sprich Kindern und Frauen.

Wir sitzen im Kelomat (für alle, denen das Wort nix sagt: Druck-Schnellkochtopf. 🙂 ) Unterschiedliche Menschen unterschiedlichen Alters mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und teils heftigen Gefühlen. Deckel drauf und dann kräftig aufheizen, der Druck kann steigen. Muss er aber nicht.

Ja, Kinder brauchen gerade in Krisenzeiten Struktur. Sie brauchen Rituale, die (vielleicht neu erfunden) jetzt gewisse Eckpfeiler im Tagesablauf markieren. Sie brauchen auch sinnvolle Beschäftigung und Anleitung. 

Doch wir sind nicht für die Dauerbespaßung und -belehrung zuständig. Wenn wir in diese Rolle fallen, machen wir uns kaputt. Wir sollten erst gar nicht versuchen, jede Minute mit sinnvollem Tun zu füllen, eine Bastelidee nach der anderen umzusetzen, Aktivitäten vorauszuplanen und den Kindern dann vorzugeben. Das sind einfach gewohnte, alte Muster, die sich ihren Weg bahnen wollen. Doch wir brauchen nicht wieder „volles Programm“ und „action“ am laufenden Band.

Was jetzt not-wendig ist (Achtung, Wortspiel!), ist Beziehung. 

Sie brauchen jemanden, der ihre Gefühle erfasst und benennt.
Sie brauchen jemanden, der ihre Bedürfnisse erkennt und anspricht.
Sie brauchen jemanden, der da ist: aufrichtig, ehrlich und echt.

Bedürfnisorientiertes und beziehungsorientiertes Handeln in einem neuen Licht, also. Weil wir nicht aus der Fülle an Möglichkeiten schöpfen können, die wir gewohnt sind, und Wünsche jederzeit erfüllen, werden wir zurückgeworfen auf das, worum es eigentlich geht: 
das HINSEHEN, HINHÖREN und HINFÜHLEN.(Statt: „… ich schau, wie ich das möglichst schnell erfülle, damit Ruhe ist!“)

Statt: „Jammere bitte nicht schon wieder wegen den Freundinnen!“
Ja, es ist traurig, dass du deine Freundinnen so lang nicht sehen kannst.

Statt: „Du hast es doch so schön ruhig, jetzt lern halt einfach, was dir aufgegeben wurde!“
Ja, es ist frustrierend, dass du ganz allein lernen sollst.

Statt: „Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du derzeit mit niemandem spielen kannst!“
Ja, es ist furchtbar, die Nachbarskinder zu sehen und dennoch nicht spielen gehen zu können.

Statt: „Das geht jetzt nicht, wir können Oma und Opa jetzt einfach nicht besuchen!“
Ja, es ist schade, dass wir Oma und Opa jetzt so lang nicht sehen.

Statt: „Ich kann das – mir ist soooo fad – nicht mehr hööööreenn!“
Ja, es ist auch langweilig, dauernd zuhause sein zu müssen.

Es ist, wie es ist.

Kerstin Bamminger

Wenn wir mit der Realität streiten, sind wir immer die Verlierer.
Was den Druck im Kelomat also erleichtert, ist folgende Haltung:
„Ich sehe deine Bedürfnisse.
Ich höre deine Wünsche. Ich fühle, wie es dir geht.
Und ich helfe dir dabei, das auszudrücken und auszuhalten. „
Niemand sagt, dass das leichter ist, als Kinder zu „bespaßen“ oder „beschäftigen“. Doch es ist definitiv dringender und vor allem NOT-wendig. Nach dem WAHRnehmen folgt übrigens keine gemeinschaftliche, langanhaltende Depression, sondern die Suche nach Lösungen

  • Was glaubst du, hilft dir, wenn es so langweilig ist?
  • Was glaubst du, lenkt dich jetzt ab?
  • Was können wir denn tun, wenn …. gerade nicht geht?

Bindet die Kinder in die Lösungsfindung ein! WIR müssen nicht alles wissen! Wir können Möglichkeiten anbieten und vorleben („Weißt du, mir hilft zum Beispiel, ….“). Wir können aber auch unwissend sein.

Es ist deswegen trotzdem manchmal schwer auszuhalten, weil wir in unseren Möglichkeiten begrenzt sind, oder uns zumindest begrenzt fühlen – und: weil wir selbst im Ausnahmezustand sind.

Du darfst auch sagen:
Ich bin auch traurig. Ich bin auch frustriert. Ich bin auch überfordert. 
UND: wir schaffen das GEMEINSAM. 
Es darf dauern, bis sich ein neues System „einpendelt“ und dabei darf es auch ordentlich wackeln
Vertrauen wir darauf, dass wir jetzt die Gelegenheit haben, Dinge neu zu ordnen, unseren ausschweifenden und überdimensionalen Lebensstil zu überdenken und dass es gelingen wird eine bodenständige, neue Ausrichtung zu bekommen

Auch wenn wir jetzt noch nicht genau wissen, wie die aussehen wird.
Stay positive. Stay strong.


GEFÜHLspaletten als Hilfswerkzeug

Das Ausdrücken von Gefühlen und Bedürfnissen ist oft schwieriger als vermutet. Wir sind, wie ich gern sage, sachlich verwahrlost, was dieses Thema angeht, unterscheiden bei der Frage „Wie geht’s dir denn?“ oft nur zwischen gut und schlecht. Dabei sind wir soooooo viel mehr! 


Diese beiden Gefühlspaletten schenke ich dir: druck sie aus und hänge sie an einen gut sichtbaren Ort, wo sie dir hilfreich sein können als Unterstützung beim Formulieren von Gefühlslagen. Wenn deine Kinder noch nicht lesen können, biete ihnen verschiedene Begriffe an, oder versuche für sie den richtigen Ausdruck zu finden.

Das verlangt viel Empathie, ich weiß – es ist aber sprachliche Bildung und Herzensbildung in höchster Form!


Bei Fragen: immer gern das MAMAtelefon nützen 😉 …