Wer ist hier der Boss?

Wer ist hier der Boss?

Die meisten von uns Menschen sind auf verschiedenen Ebenen mit Hierarchien aufgewachsen und leben damit. Lehrer, Pfarrer, Doktor, das waren vor zwei Generationen fix noch Obrigkeiten, die man einfach nicht in Frage gestellt hat. Ebenso wie Eltern.
Kinder leiden unter streng hierarchischen Eltern genauso wie unter führungslosen, die ständig auf einer Ebene mit dem Kind sind. Wer soll in Familien also der Boss sein? Braucht es das überhaupt? Ein Blick darauf, wie Autorität und Respekt heute gelebt werden kann, ohne dass Kinderseelen zu Schaden kommen.

KUSCHEN UND BASTA.

Die Kinder brauchen eine starke Hand. Es braucht einen starken Mann, der die Zügel in die Hand nimmt und  die Dinge in Ordnung bringt oder zumindest eine harte Mutter. Wer auch ab und zu mal alte Filme anschaut – oder sich womöglich selbst noch erinnern kann – weiß: es gab sogar Zeiten, in denen die eigenen Kinder ihre Eltern mit “Sie” angesprochen haben. Man wollte wohl damit erreichen, eine Respektsperson zu sein, sich ihre Achtung verdienen, den Kindern, der verdorbenen jungen Brut, mussten schließlich Manieren beigebracht werden, die mussten ordentlich erzogen sein und der Nachwuchs sollte bitte schon ganz früh lernen, dass man eben zu kuschen hat, wenn da jemand Höherrangiger was sagt. Basti. Ähm, Basta.

Doch: “starke Männer” haben’s noch nie für uns gerichtet. Eher im Gegenteil, wenn man die Geschichte so betrachtet.

DAS ABENTEUERLICHSTE KINDERMÄDCHEN

Wer den genialen Klassiker von Walt Disney “Mary Poppins” kennt, der im Jahr 1910 spielt, braucht bloß an die Anfangsszene zu denken, wie das nächste passende Kindermädchen gesucht wird und welche Kriterien da die Eltern anlegen – streng muss sie sein und unnachgiebig und bitte ja nicht zu freundlich zu den Kindern, sonst hören die ja niemals auf im Park davon zu rennen. Die Kinder schreiben daraufhin ihre eigene Stellenausschreibung, in dem deutlich wird, dass SIE ganz andere Bedürfnisse und Ansprüche an eine betreuende Person haben, als die Eltern. Und sie haben Glück, denn auf wundersame Weise fliegt ihre Notiz durch den Kamin und ruft das jedenfalls abenteuerlichste Kindermädchen auf den Plan. Mary Poppins. Mit Magie und Humor wickelt sie die Kinder (und Eltern) um den Finger.

SEELENRETTUNG BEI KINDERN

Kinder und Eltern haben verschiedene Ansprüche, Wünsche und Bedürfnisse, worüber ich schon öfter geschrieben hab, Stichwort Bedürfniskarussell. Das Bild vom Kind hat sich in den letzten Jahrzehnten krass verändert. Vom Menschen geringeren Werts, dessen Willen gebrochen, der zu einem strammen Staatsbürger herangezogen und gefügig gemacht werden sollte hin zu einem bedürfnisorientierten, beziehungsstärkenden und feinfühligen Umgang mit diesen sensiblen Geschöpfen. Es ist unglaublich, wie viel achtsamer, menschlicher und kindgerechter wir heute unserem Nachwuchs begegnen können (wenn wir wollen), weil wir um die Bedeutung von Nähe, Zuwendung, Bindung, Sicherheit, Beziehung, Autonomie und Zugehörigkeit in der Begegnung und Begleitung von Kindern wissen. Der Segen dieser Erkenntnisse der Bindungs- und Entwicklungsforschung kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Sie retten und schützen Kinderseelen im großen Stil.

DAS PASST DOCH NICHT ZUSAMMEN!

Nun wirft das halt dieses alte Bild von der autoritären Erziehungsperson komplett über den Haufen. Und das neue Bild wird so oft missverstanden. 

  • Ja, wir orientieren uns am Kind. Und Eltern sind dennoch Führungskräfte in der Familie.
  • Ja, wir orientieren uns an Bedürfnissen. Und Eltern haben auch Bedürfnisse, die wichtig sin.
  • Ja, wir setzen auf Bindung. Und Eltern sind nicht die einzigen Bindungspersonen, die zumutbar sind.
  • Ja, wir stärken Beziehung. Und Eltern sind nicht die “best friends forever” ihrer Kinder.
  • Ja, wir begegnen uns auf Augenhöhe. Und Eltern haben dennoch die Autorität zu entscheiden.
  • Ja, wir leben Empathie. Und Eltern müssen nicht alles umsetzen, was Kinder fordern.

“Wie soll denn das jetzt gehen, bitte? Da ist doch ein Widerspruch in jedem Satz, Kerstin!!???”
Gut, dann versuch ich mal, das aufzudröseln. 

ORIENTIERUNG AM KIND & SEINEN BEDÜRFNISSEN

Anfangs ist das noch völlig klar: ein Neugeborenes ist schutzbedürftig, braucht uns und wir reagieren instinktiv prompt. So schnell kann man aber oft als Eltern nicht schauen, wird einem eingeredet:

  • “Ha, der weiß schon, dass du springst, wenn er weint!”
  • “Na, die hat dich ja ganz schön unter Kontrolle!”
  • “Gratuliere, wenn die mal in der Pubertät sind, hast du endgültig verloren!”

Als hätte plötzlich der Teufel die Seele des Kindes gekapert. Und als Elternteil musst du jetzt Hölle Staub drauf achten, dass das Kind nicht die Macht über dich erhält.
 Was für eine Sch#*%e. Kinder sind und bleiben bedürftig – wie wir Erwachsene, übrigens. Sie wollen (überlebens-)wichtige Bedürfnisse gestillt haben und haben dafür entweder gar keine Möglichkeit allein (Babys) oder einfach keine oder schlechte Strategien (Kinder von 1 bis 99), zumindest dann, wenn es dabei Konflikte gibt. Konflikte, bei denen sie an Bedürfnisse von anderen Menschen schrammen, vorzugsweise an die von (überlegenen) Erwachsenen.

SIEBZEHNHUNDERT MILLIONEN MAL

Was Kinder da brauchen ist keine Unterstellung von Böswilligkeit, sondern Erwachsene, die da durch begleiten mit viel innerer Klarheit und einem feinen Führungsinstinkt, die das Kind sehen und anerkennen, wie es ist und dann eine passende Entscheidung treffen, was zu tun ist. Es ist ein ständiges Abwiegen von Bedürfnissen aller betreffenden Personen und es gibt kein eindeutiges Richtig oder Falsch. Eine Grundregel gilt jedoch: je jünger das Kind, desto wichtiger ist es , SEIN Bedürfnis zu priorisieren. Und generell: je mehr Autorität notwendig ist umso mehr Empahtie braucht es für das Kind im selben Atemzug. Ein Säugling kann nicht eine Nacht lang vertröstet werden, weil Papa heute mal in Ruhe schlafen will. Ein Kindergartenkind kann sehr wohl einen Nachmittag mit Mama wo verbringen, wo es ihm nicht 100%ig gut gefällt. 
So stellen wir uns als Mütter wohl siebzehnhundert Millionen mal die Frage im Trubel des Alltags: Was ist jetzt wichtig? Was ist jetzt dringender? Wer kommt jetzt / als erste zum Zug?

BEZIEHUNG & BINDUNG IM FOKUS

In Walt Disney’s Klassiker hatten die Kinder sehr distanzierte Verhältnisse zu ihren Eltern – wofür Mary Poppins ja angerückt kam. Das bis Anfang der 80er Jahre noch ein gängiges Bild: “Lass die Kindern nicht zu nahe kommen, da werden sie so verwöhnt.” Das hat meine Mama noch so gehört und glücklicherweise früh anders gemacht.

Und so verkehrt sich das auch damals schon für Mütter angefühlt hat, so verkehrt war es auch. Wir brauchen Nähe, um Beziehung zu erleben. Wir brauchen Bindung, um Sicherheit zu spüren. Und wir Eltern haben die wichtige Aufgabe, diese Basis mit unseren Kindern zu bauen.

Wenn das Kind aber auch nach mehreren Jahren keine andere Bindungsperson zulässt und stur darauf beharrt, dass “nur” Mama oder Papa in Frage kommen, obwohl es auch Omas, Tanten oder sonstige Bezugspersonen gibt, dann darf man auch über die Zumutbarkeit nachdenken. Ja, wir Eltern sind meist die wichtigsten Bindungspersonen für unsere Kinder. Und wir tun ihnen keinen Gefallen, wenn wir keine anderen Menschen zulassen, auch ihre Beziehung zu ihnen auf zu bauen. Kinder brauchen, von Anfang an und vor allem ab dem Kindergartenalter andere Bezugspersonen, um ihren Platz in der Gesellschaft finden zu können und das ist oft mühsam und gefühlsbetont, und gut. Als Eltern ist es gut, sich der eigenen Besonderheit im Klaren zu sein und dann ist es gut, zu wissen: 

  • Eltern sein ist kein Beliebtheitswettbewerb.
  • Eltern brauchen nicht die besten Freundinnen der eigenen Kinder sein.
  • Eltern können viele Rollen einnehmen, aber niemals alle (Lehrerin, Trainer, sonstwas). Sorry, not sorry.

AUF AUGENHÖHE & EMPHATISCH

Von oben herab, desinteressiert und unterdrückend ist man lange Zeit mit Kindern umgegangen. “Das hat uns ja auch nicht geschadet!” oder “Aus uns ist auch was geworden!” hört man dann oft, wenn es darum geht, warum das ungünstig für Kinder ist. 
Man kann antworten: “Woher willst du das wissen, dass es dir nicht geschadet hat?” oder “Und wie wäre es erst gewesen, wenn jemand auch noch an dich geglaubt hätte!” Es stimmt: viele Menschen sind faszinierend resilient, stecken widrigste Umstände erstaunlich gut weg und sind kaum beeinträchtigt von kindischem, kontrollierendem oder unterdrückendem Verhalten der eigenen Eltern. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was der Mensch aushält.

Es ist meine tiefste Überzeugung, dass es immer gut tut, wenn mir jemand auf Augenhöhe begegnet und umgekehrt. Wenn mir jemand meine Realität zugesteht und umgekehrt. Wenn mich jemand so sein lassen kann, wie ich bin und umgekehrt. 
Autorität und Respekt geht ohne autoritär oder unterdrückend zu sein. Es geht auch auf Augenhöhe. So mit Kindern zu leben heißt: ihnen menschlich ebenbürtig zu sein, ihren Bedürfnissen gleich viel Bedeutung zu schenken wie den eigenen und sie empatisch zu begleiten, mit ihnen zu fühlen und sie anzuerkennen, wie sie sind. Autorität und Respekt beginnen mit innerer Klarheit, Ruhe und Selbstvertrauen – was ich wohl kaum erlerne, wenn mich dauernd jemand klein macht.

Gleichzeitig dürfen und sollen Eltern die Verantwortung übernehmen, Entscheidungen zu treffen. Und bedürfnisorientiert heißt bitte nicht, dass immer die Bedürfnisse des Kindes sofort umgesetzt werden müssen. Es heißt, diese zu erkennen, benennen und dann abzuwägen, was JETZT zu tun ist. Es geht nicht darum alle Wünsche möglichst schnell zu erfüllen, sondern darum, sie zu hören, zu sehen und zu benennen und dann nach passenden Lösungen zu suchen und Strategien zu entwickeln.

Um sich selbst zu helfen.
Dem Kind zu helfen.
Dem Kind zu helfen, sich selbst zu helfen.
Und dabei als Erwachsene Person stets das Steuer in der Hand zu haben.

WER IST HIER DER BOSS?

Kinder brauchen Sicherheit und Orientierung. Sie brauchen Zuwendung, Anerkennung, Nähe und Zugehörigkeit, gleichzeitig Autonomie und elterliches Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Auf diesen großen Familientankern sind wir die Steuerfrauen und Steuermänner, wir haben die Übersicht, die Lebenserfahrung, die Verantwortung und die Entscheidungsfähigkeit und sorgen dafür, dass es der Crew an Bord gut geht, dass sie mitreden und mitwirken dürfen, dass diese Bootsfahrt eine halbwegs angenehme Reise wird. 


Als Eltern dürfen und sollen wir IMMER auf der Seite unserer Kinder sein, sie stärken und motivieren, sie auch anleiten und führen und ganz, ganz viel begleiten, wenn sie sich nach und nach vom elterlichen Frachtschiff entfernen und auf eigene Faust die Weltmeere besegeln (oder auch nur den ersten kleinen Teich). Und solange wir alle zusammen auf diesem Schiff sind, sind wir Erwachsenen der Boss. Wir sind Kapitäninnen und Kapitäne. Und haben das Steuer fest in der Hand.

Und auch wenn wir selbst mal die Orientierung verlieren, ein Notfall an Bord auftritt und wir nicht mehr weiter wissen, sind wir ZUSTÄNDIG und VERANTWORTLICH.

Und Magie und Humor sind wie schon bei Mary Poppins nicht nur wichtig sondern auch hilfreich.

Berühren … und berührt werden.

Berühren … und berührt werden.

Bildquelle: Pixabay

Der Mensch ist ein sehr tastsensibles Wesen. Er besitzt etwa 700 – 900 Millionen tastsensible Rezeptoren, die schon im Mutterleib ausgebildet werden. Als erster von allen Sinnen wird der Tastsinn entwickelt – vor allen anderen. Berührungen gehören also zu den elementarsten und wichtigsten Erfahrungen, die wir von Anfang an in unserem Leben machen. Viel zu selbstverständlich werden diese Gesten oft im Alltag. 

Berührungen sind wie …

Dabei kann eine Berührung so viel sagen, sie ist nonverbale Kommunikation in höchster Form und gibt so viel Auskunft über die Beziehung zu dem Menschen, mit dem die Berührung stattfindet – auch wenn dieser Mensch ich selbst bin.

Wie berühre ich mich? Wie berühre ich andere? Ist es ein zufälliges Streifen, ein aufmunternder Schulterklopfer, eine tröstende Umarmung, ein zärtliches Rückenkraulen, ein einfühlsamer Wangenschmeichler, ein vorsichtiges Anstupsen, ein beruhigendes Streicheln, ein fürsorgliches Eincremen? 

In einer Berührung kann unendlich viel zum Ausdruck gebracht werden, was mit Worten schwerer erklärt ist. Berührungen können unsere Worte verstärken und die Bedeutung noch klarer machen. Es sind die Feinheiten in dieser äußeren Berührung, die oft ein inneres Berührtsein auslösen.

Berührungen können auch unangenehm werden, wenn sie persönliche Grenzen überschreiten. Ein unsanft nachgezerrtes Kind, ein drängender Schubser an der Kassa, eine unerwünschte Hand auf meinem Hintern, ein zwickendes Kind oder ein Mensch, der dir einfach zu nahe kommt bei einem Zwiegespräch.
Ganz zu schweigen von gewalttätigen, körperlichen Übergriffen jeglicher Art.
All das sind für mindestens eine Seite unangenehmste Erfahrungen, die Beziehungen empfindlich prägen oder beeinträchtigen können – und im schlimmsten Fall zerstören.

Wir brauchen nicht nur Sensoren für uns selbst und das, was uns gefällt, sondern – und besonders – auch für diejenigen, denen die Berührung zukommt. Wenn Signale der Zurückweisung kommen, ist das in jedem Fall zu respektieren – auch wenn es sich dabei um die Oma oder dich als Mutter handelt. Körperliche Berührung bitte nur, wenn sie von beiden Seiten gewünscht ist! So lernen Kinder körperliche Integrität!

… eine Hormonwelle für den Körper

Bei fürsorglichem Körperkontakt – egal ob Stillen, Tragen, Halten, Kraulen oder was auch immer – schüttet der Körper Oxytocin aus – das sogenannte Bindungshormon. Es wirkt entstressend und beruhigend, es fördert die Schmerzreduktion, vermittelt Geborgenheit, Schutz und Wohlbefinden, Sicherheit und Bindungssicherheit. So fördert es eine gesunde psychische Entwicklung und Stabilität – und nicht nur das – durch die Verbesserung der Insulinfreisetzung verbessert sich die Nahrungsverwertung und dadurch entwickeln wir uns auch körperlich besser. 
Was hier so schön fachlich formuliert ist, spüren wir, wenn wir im Alltag unseren Kindern und Partnern begegnen.
Ein Kind lässt sich nach einer Aufregung beruhigen, wenn es getragen und gestreichelt wird. Bei körperlicher Nähe fühlen wir uns verbunden mit unserem Partner, wir erleben uns stärker als Einheit, finden Geborgenheit, werden gelassener.

Bedeutung im Alltag

Berührungen sind also ein bedeutender Teil von stabilen, geborgenen Beziehungen. Nicht nur auf der Eltern-Kind Ebene, sondern auch bei Paaren. 
Manchmal ist ein Kreislauf: wenn wir uns körperlich nahe sind, fühlen wir uns verbunden, wir schauen positiv aufeinander und schenken uns dadurch gern noch mehr Nähe und Zärtlichkeit, was die positiven Effekte wiederum stärkt.
Wenn wir wenig körperliche Zuwendung bekommen oder geben können, steigt die Anspannung, wir sind gestresst und fühlen uns nicht so stark zugehörig, was unser Gefühl der Sicherheit beeinflusst, dann gelingt es uns schwerer, uns für andere zu öffnen und so wird die Zuwendung noch weniger.

Besonders Eltern, die kleine Kinder haben, sind oft so “übersättigt” von körperlicher Nähe, dass für den Partner oder die Partnerin nichts “übrig bleibt”. Das drückt auch auf die emotionale Qualität in Paarbeziehungen und erschwert eine ohnehin anspruchsvolle Phase in der Elternschaft zusätzlich, wenn hier kaum mehr Zärtlichkeiten ausgetauscht werden können.

Wahrnehmung schärfen & schulen

Allermeistens passieren diese Handlungen unbewusst. Es mag auch immer wieder Phasen geben, wo wir mehr Berührung und Zärtlichkeit geben und empfangen können und dann Zeiten, wo es weniger gelingt. So weit, so normal.

Es ist jedoch eine feine (und achtsame) Erfahrung, sich mal einen Tag lang ganz bewusst darauf zu konzentrieren, womit wir so in Berührung kommen, welche Berührungen wir geben und welche wir empfangen und wie sich die jeweiligen Kontakte anspüren. 

Manche werden angenehm sein.
Manche vielleicht neutral.
Manche werden zu intensiv sein.
Manche zu oberflächlich.
Manche werden wir nur in der Peripherie wahrnehmen.
Und andere werden unser Innerstes mit-berühren.


Genieße doch mal die Vielfalt, die es hier zu entdecken gibt und spüre mal einen Tag lang, was Berührungen mit dir machen. 
Wie du dich selbst berührst. Und wie du andere berührst. 
Wie du reagierst. Und wie Andere auf Berührung reagieren.

Das kann übrigens auch ein wunderbar beruhigendes Einschlaf Ritual für Kinder sein: am Abend gemeinsam überlegen, was die Hände (die Haut) heute so alles erlebt haben, wen sie berührt haben, was sie gespürt haben. Das bringt Kinder zu sich selbst und beruhigt, es lässt sie die Erlebnisse des Tages verarbeiten und schult die Wahrnehmungsfähigkeit


Und um jeden Tag positiv abzuschließen: 
Was war das Schönste, was du mit deinen Händen heut erlebt hast?

Gerne auch hier und jetzt in die Kommentare ;-)…. los geht’s!