Zwischen Aufopferung und Egoismus

Zwischen Aufopferung und Egoismus

Ist es egoistisch das Baby einen Abend bei Oma zu deponieren, um als frisch gebackene Eltern zu zweit essen zu gehen? Ist es zu aufopfernd, die Bedürfnisse des Kindes jederzeit zu erfüllen? Ist der Raum zwischen Aufopferung und Egoismus das, was wir unter Selbstfürsorge verstehen? Wenn ja: Wo genau liegt bitte die Grenze? Und wie zum Teufel soll ich das als Elternteil erkennen, was jetzt gut für wen wäre und das auch noch gleichzeitig hinbekommen?

DAS SOLLTEN WIR BEDENKEN

Zunächst mal: wir befinden uns in einer Ausnahmesituation. Wir erleben seit vielen Monaten, dass wir nicht nur auf lieb gewonnene Privilegien verzichten sollen, sondern auch auf Dinge, die für unser alltägliches und menschliches Leben grundlegend und und wichtig wären, wie zum Beispiel spontane Umarmungenkörperliche Nähe mit ruhigem Gewissen oder Feinheiten in der Interaktion (gesamte Mimik) eines Menschen zu sehen beim Sprechen und sowieso die verminderten Sozialkontakte. Das sollten wir bedenken, bevor wir anfangen, diese Gegensätze zu besprechen. Weil Selbstfürsorge nicht zusätzlichen Druck machen soll, sondern herausnehmen und viele Strategien, die wir vielleicht schon hatten, momentan nicht gehen.

ICH WEISS, DASS ICH NICHTS WEISS

Wir sind soziale Wesen und nun seit Monaten in unserer diesbezüglichen Lebensgestaltung mehr als begrenzt und wenn wir’s nicht ab und zu weniger genau nehmen mit den verordneten Maßnahmen sowieso ganz arm dran.

Auch und besonders, dass wir uns kaum noch in Gruppen erleben, im echten Raum, macht was mit uns und unserer Anknüpfungsfähigkeit, wie ich denke. Wir isolieren uns. Das mag virologisch Vorteile bringen, gesellschaftlich ist es allerdings durchaus kritisch zu sehen. Das Schwierige ist einfach, dass es sich nicht mit Sicherheit voraussagen lässt, was das für die nähere oder weitere Zukunft bedeutet, was wir gerade auf sozialer Ebene erleben. 

Wir wissen ingesamt recht wenig und darüber noch weniger. So oft kommt mir das geflügelte Wort “Ich weiß, dass ich nichts weiß” in den Sinn, dass Sokrates zugeschrieben wird und das stimmt auch und erst recht für die momentane Zeit.

Was das Virus betrifft.
Was unsere Zukunft betrifft.
Wie wir aus der Nummer wieder raus kommen.
Mehr denn je müssen wir im Jetzt leben und für uns sorgen können, denn auf Belohnung und Erleichterung irgendwann in der Zukunft ist schon länger kein Verlass mehr. (Ups, kurz abgeschweift.) Aber zurück zum Thema: Wie sorgt man also für sich in herausfordernden Zeiten?

ANOTHER TO-DO?

In einer Zeit, wo also viele Menschen gefühlt am Rande ihrer Belastbarkeit angekommen sind, wo die Nerven blank liegen, wo ein freundlich gemeintes Zunicken im Supermarkt fast aggressive Konfrontation auslöst vor lauter Missverständnissen, wo wir überfordert sind mit den Emotionen unserer Kinder, denen der Gesellschaft und manchmal auch unseren eigenen – ist es da überhaupt zulässig, zu sagen:

“Kümmere dich halt besser um dich selbst! Du musst schon auf dich schauen! Das ist ja deine Schuld, wenn du dich so aufopferst!” Ist Selbstfürsorge wirklich ein weiteres notwendiges To-Do auf einer sowieso schon viel zu langen Liste?

WARUM WIR SELFCARE NICHT AUTOMATISCH KÖNNEN

Diese Antwort ist womöglich schmerzlich, doch es ist tatsächlich unsere eigene Verantwortung, als Erwachsene auf uns selbst zu schauen. Sonst wird’s niemand tun und ganz ehrlich: ich will ich als mündige Erwachsene auch nicht. Für minderjährige Kinder übernehmen wir diese Verantwortung als Eltern in unterschiedlichem Ausmaß (je nach Alter, Reife und Entwicklungsstand) zusätzlich mit, also hocken wir als Elternteile quasi gleich doppelt im Dilemma, denn da fängt es an, besonders kniffelig zu werden. Allzu oft stehen sich die Bedürfnisse der Kinder mit denen der Erwachsenen diametral gegenüber und es geht sich schlichtweg nicht aus, beiden gleichzeitig und gleichermaßen gerecht zu werden.

WO DER HUND BEGRABEN IST

In der Tatsache, dass wir Menschen zu Beginn des Lebens schlicht nicht überlebensfähig wären und auf die absolute Fürsorge einer Bindungsperson angewiesen sind, liegt auch irgendwie der Hund begraben. Einerseits lernen wir in unserer frühesten Kindheit: “Ich werde versorgt, jemand kümmert sich um mich.” Und dann sollen wir als Erwachsene plötzlich können: “Schau auf dich selbst. Und schau auf dein Kind.” Also kippen wir möglicherweise in die Rolle der fürsorglichen Mutter oder des fürsorglichen Vaters bevor wir manchmal überhaupt gelernt haben, wie wir mal nur gut auf uns schauen. Damit wir nicht mit frühkindlichen Verhaltensmustern in eine Erwachsenenrolle stolpern, zahlt es sich aus, für einen sanfteren Übergang zu sorgen.

IRGENDWO IN DER MITTE

Wie kann man diese herausfordernde Rolle also anlegen, wenn Babys so viel Zuneigung, Liebe und Hingabe brauchen und Eltern oft sogar eingeschränkten “Zugang” zu lebensnotwendigen Dingen wie Schlaf und Nahrung haben (ich rede erst gar nicht von Mädelsabenden oder Wellnesswochenenden zu zweit), weil es ein Baby eben erfordert, die erwachsenen Bedürfnisse hinten an zu stellen, um leben zu können? Die Antwort ist: es braucht beides. Aufopferung und Egoismus. Ohne elterliche Aufopferung würden Neugeborene nicht überleben und ohne Egoismus könnten wir uns nie wieder aus dieser Dynamik lösen und andere Lösungen finden. Langfristig wäre es gut, irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen mehr oder weniger hin und her zu pendeln, denn wenn ich eins bisher in punkto Elternschaft gelernt hab: es ist sicher keine Gerade sondern eher ein seismographisches Protokoll.

BEWUSST SEIN.

Es braucht immer wieder mal – und besonders am Beginn der Elternschaft – eine aufopfernde Haltung und Einstellung, um ein gutes Aufwachsen des Kindes zu gewährleisten. Viele Mütter und Väter tun das auch von Herzen gern, weil das Kind das Wertvollste in ihrem Leben ist. Dennoch ist es mitunter schwer und Viele beschreiben diese Belastungen als echte Grenzerfahrung: so große Verantwortung, so viel Geben, so wenig Entlastung.

Von Anfang an sei allerdings gesagt:

  • Alles, was nicht Stillen ist, können Väter und Mütter gleichermaßen.
  • Es ist gut und wichtig, die eigenen Belastungsgrenzen (auch zum Wohl des Kindes) zu beobachten.
  • Du darfst Hilfe und Unterstützung annehmen und auch danach fragen.
  • Und langsam aber sicher dürfen wir dem Menschenjungen auch selbst Dinge zutrauen und zumuten.

Denn dadurch wächst Vertrauen und Mut, und das wünschen sich wohl alle Eltern für das Kind und ein geschmeidigerer Übergang vom “versorgt werden” hin zum “sich versorgen” wird vorbereitet.

DAS EIGENE DING MACHEN

Ganz oft stellt sich die Frage nach der Zumutbarkeit.

  • Schafft es das Baby schon, bei Oma zu bleiben?
  • Ist es okay für das Kleinkind bei der Tante zu übernachten?
  • Bleibt das Kind schon ohne mich bei befreundeten Familien zum Spielen?
  • Kann ich dem Kind schon zutrauen, allein den Schulweg zu gehen?
  • Lasse ich das Kind im weltweiten Netz schon allein?

Was hier zumutbar ist, können und dürfen Eltern selbst entscheiden. Und es ist eine ständige Gratwanderung zwischen dem, was Kinder möchten und anderem, was Erwachsene möchten. Auch wenn es dazwischen hoffentlich so einiges gibt, das allen in der Familie gut tut. Nach diesen Gemeinsamkeiten sollte und darf man suchen, dabei viel ausprobieren und dann das “eigene Ding” machen, egal ob das dann zusammen kochen, wandern, faulenzen, spazieren, lesen, essen oder sonst was ist.

Die Bedürfnisse aller zählen – auch wenn nicht immer alle gleichzeitig erfüllt werden können. Ich sag immer gern: “Den Meisten soll es meistens gut gehen.” Das nimmt den Druck, alles für alle immer perfekt machen zu müssen, was sowieso eine Illusion ist.

VORLEBEN, WAS WIR DEN KINDERN WÜNSCHEN

Eltern tun sich oft schwer, dem eigenen Nachwuchs etwas auszuschlagen. Mit einem dauernden Nein macht man sich früher oder später sehr unbeliebt und auch wenn ich immer sage: “Elternsein ist kein Beliebtheitswettbewerb” – so ist schlechte Stimmung für alle Beteiligten blöd. 

Ein klares Nein zum Kind ist aber oft ein liebevolles Ja zu mir selbst, wie Jesper Juul das auch in seinem Buch “Nein aus Liebe” beschreibt und mit dieser Idee im Hinterkopf kann es auch viel besser gelingen, die eigenen und persönlichen Grenzen zu wahren und schon dem jungen Kind vorzuleben:

Es ist okay, wenn ich arbeiten gehe, weil ich das gern mache und ich dann ausgeglichener bin.
Es ist okay, wenn Mama laufen geht, weil ihr das gut tut und sie dabei Frust los wird.
Es ist okay, wenn Papa an seinem Modellflieger baut, weil ihn das entspannt.
Es ist okay, wenn wir Eltern dich bei Oma abgeben um Paarzeit zu erleben, du bist dort gut versorgt.
Es ist okay, dass wir Eltern auch mal unsere Ruhe brauchen von euch Kindern, um dann wieder gut für euch da sein zu können. 

GLEICHZEITIG & GLEICHERMASSEN

Es gibt kein eindeutiges Richtig oder Falsch zwischen den Polen Aufopferung und Egoismus. Wichtig ist, dass wir uns spüren und unsere Kinder und einlenken, wenn wir zu lange zu nahe bei einem der beiden Pole haften bleiben. Zu viel Aufopferung ist ungesund. Zu viel Egoismus auch. Und dazwischen ist nicht nur ein schmaler Grat sondern eher eine mittelbreite Zone, die gestaltet und gelebt werden darf. Das kann und wird beizeiten herausfordernd sein, weil es eben keine Patentrezepte gibt. 

Manchmal werden sich Grenzen verschieben, weil man nie gedacht hätte, dass man auch “so” sein kann als Mama oder als Papa. Und die Frage, ob wir’s richtig gemacht haben, wird noch länger unbeantwortet bleiben.

Also richten wir uns nach dem, was uns JETZT zur Verfügung steht: die Antwort auf die Fragen:

Fühlt es sich für mich gut oder richtig an?
Fühlt es sich wohl für das Kind gut oder richtig an?
Fühlt es sich für uns alle gut oder richtig an?
Und danach könnten wir handeln.

In Liebe zu uns.
Oder in Liebe zu unseren Kindern.
Und hoffentlich ab und zu in Liebe zu ALLEN – gleichzeitig und gleichermaßen.


Wenn du dich auf zwischen Aufopferung und Egoismus wieder besser orientieren und ausrichten magst:

MEINE, DEINE, UNSERE Bedürfnisse
Online LIVE Workshop
7. April 2021 – 19.00 Uhr
via ZOOM
25 €

Plötzlich MAMA – aus Überzeugung

Plötzlich MAMA – aus Überzeugung

Das wird heute etwas persönlicher. Ich bin seit gut 16 Jahren Mama und hab 39 Jahre Erfahrung mit Mutterschaft. Bei drei Kindern erlaube ich mir, die Jahre zu addieren, da man mit drei auch dreimal so viel lernt. Der Eintritt in das Eltern-Universum war, denk ich, einer der prägendsten Abschnitte meines Lebens und mit Sicherheit die Phase, wo ich mit am meisten über das Leben gelernt hab. 

Wie ich das erlebt hab, welche Sätze und Bilder ich von Mutterschaft im Kopf hatte und was mir damals gefehlt hat, darum geht’s heute hier.

WUNSCHKIND AUF BESTELLUNG

Ich war süße 23 Jahre als wir – Christian & ich – uns ganz bewusst entschieden: wir möchten zusammen ein Baby bekommen. Ein paar Minuten nach Mitternacht, auf einer tief verschneiten und völlig kitschig idyllischen Alm im Salzkammergut, Feuerwerkskörper über uns und (… ja …) leicht angeduselt von einer sehr lustigen Silvesterparty trafen wir eine der bedeutendsten Entscheidungen unseres Lebens. Ich hatte noch exakt 5 Pillen in der damaligen Monatspackung zum Verhüten und da mein Körper funktionierte wie ein “Glöckerl” ließ das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten nicht lang auf sich warten.

MIR MACHT KEINER WAS VOR

Wir waren schon vorher umzingelt von Babys: in Familie und Freundeskreis gab es einen regelrechten Boom und so waren wir nicht nur in guter Gesellschaft, sondern glaubten uns auch bestens auszukennen, wir sahen ja “hautnah” wie es sich so lebt mit Säuglingen. Dass man IMMER, auch als nachstehende Person nur wenige Facetten von Elternschaft miterlebt, war mir damals keinesfalls bewusst. Im Gegenteil: wir glaubten, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und hatten (wie vielleicht alle Erstlingseltern) kluge Sprüche auf Lager und feste Ideen im Kopf, wie wir das mal machen würden und vor allem: so blöd und umständlich würden WIR uns sicher nicht anstellen, wie wir das manchmal bei anderen beobachteten. Wir wussten: wir haben’s voll drauf. Ich: vier jüngere Schwestern (miterlebt), pädagogische Ausbildung, Freundinnen mit Säuglingen wo ich hinsah – es war klar: mir macht hier keiner was vor … I have seen it all.

JUGENDLICHE LEICHTIGKEIT

Dass Schwangerschaft keine Krankheit ist, würde ich heute noch sagen, doch meinem Wunsch mich nicht so läppisch zu bewegen, umständlich aufzustehen und breitbeinig daher zu watscheln durfte ich selbst in meinem zarten Alter bald ad acta legen. Ich fühlte mich im letzten Drittel wie achtzig und wär da nicht ein starker Mann an meiner Seite gewesen, hätte es wohl einen Kran gebraucht um mich abends von der Couch hoch zu hieven. Tapfer ging ich zur Schwangerschaftsgymnastik. der Geburtsvorbereitungskurs mit dem werdenden Vater: obligat.

Dammmassage kam mir irgendwie nützlich vor obwohl es die Hölle war und unreflektiert Globuli eingenommen hab ich dann auch noch. Jugendliche Unwissenheit par excellence. Was auch ein Vorteil war, denn genau so locker und lässig ging ich auf die Geburt zu, ohne große Erwartungen, es wird schon gut gehen, kein sorgenvoller Kopf um das Thema. Daran war sicher auch mein Alter “schuld”.

NEUGEBORENE MUTTER

Dann war er da: der Moment, wo die Geburt sich ankündigte. Wehen, eine ganze Nacht lang, dann irgendwann Blasensprung und morgens durften wir endlich unser kleines, großes Wunder in den Armen halten. Ich war gesegnet, weil ich gleich Glücksgefühle empfinden konnte, auch große Erleichterung, dass alles so harmonisch abgelaufen ist – weil ich mich fallen lassen konnte, auf meinen Körper und mein Baby vertraut habe und mich der natürlichsten und zugleich faszinierendsten Sache der Welt hingegeben hatte: der Geburt neuen Lebens.

Was danach kam war in vielerlei Hinsicht das, was ich mir vorgestellt hatte, doch da war noch so viel mehr von dem ich keine Ahnung hatte. Wie auch? Ich war zum ersten Mal Mutter. Und es gibt da einen schlauen Spruch, der besagt: “Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter. Sondern auch die Mutter durch das Kind!

ICH BIN EINE MUTTER, HOLT MICH HIER RAUS

Der erste Verdacht, dass ich vermutlich noch nicht alles wusste, kam schon bei der Entlassung in der Klinik, wo mir die wunderbaren Schwestern ein “schönes Wochenbett” wünschten und ich mir nur dachte:

WO sind die dagegen gelaufen?

WAS soll an meiner aktuellen Situation bitte schön sein?

WIE meinen die das überhaupt?

Ich fühlte mich wie dreimal durch den Fleischwolf gedreht, hatte immer noch Bauchmuskelkater von den Presswehen, meine Brüste waren schon nach drei Tagen stillen wund und mit dem langen Stehen und Gehen hatte ich so meine Mühen. Ich schwitzte wie ein Schwein und meine inneren Organe suchten vergeblich nach dem rechten Platz. Das merkte ich auch, als ich “nur schnell” auf dem Heimweg vom Krankenhaus in ein großes Geschäft lief um dort (Achtung, schickes Wort) Brustwarzenschoner zu kaufen. “Schnell” ging da leider gar nix, ich lief wie auf rohen Eiern und der Lärm dort samt Beschallung aus den Lautsprechern brachte mich fast um den Verstand. Gut gemeint waren wir gleich einer Esseneinladung gefolgt und ließen uns bei Schwiegermami verköstigen, doch ich spürte schon: ich will eigentlich nur heim. Holt mich bitte hier raus!

EINMAL DURCH SONNE UND MOND UND RETOUR

“Stell dich doch nicht so an! Das war doch nur eine Geburt! So viele Frauen haben das schon erlebt und machen auch keinen Markt darum herum! Du bist doch jung und fit! Was sagen denn da andere?”

Solche und ähnliche Sätze kreisten in meinem Kopf, weil ich schlicht und einfach NULL vorbereitet war darauf, was in den ersten Tagen und Wochen nach einer Geburt so abgeht: kein Plan, was Wochenbett bedeutet und was mit meinem eigenen Körper so passiert, kein Plan, wie ich nun wissen soll, was so ein Neugeborenes jetzt braucht wenn es schreit? (Die Aussagen, ” …das hörst du doch als Mama, was es will!” waren wenig hilfreich, denn NEIN, das hört man NICHT!!! Zumindest nicht am Anfang!!!). Und dass auch Alltag und Partnerschaft einmal durchs Universum katapultiert werden, hat mir auch keiner so genau mitgeteilt. 

RESTRISIKO NAMENS LEBEN

Die Natur reagiert natürlich prompt und hat auch immer recht und so kam eine Brustentzündung um mich mal ein paar Tage wirklich ans Bett zu fesseln, damit ich endlich Ruhe gab und realisierte: das hier ist eine echte Veränderung. Hmmm. Doch alles nicht ganz so leicht, wie gedacht. Was ich aber gelernt hab und mit jedem Tag besser verstand: das Leben hat seine eigenen Pläne und die stimmen oft nicht mit dem überein, was wir uns so vorstellen. Wenn man lernt, mit zu gehen und die Botschaften, Signale und Zeichen richtig zu interpretieren, dann hat man ein gutes Stück gewonnen. Und: Eltern sein ist etwas, was man nicht am ersten Tag können muss. Man lernt es. Jeden Tag ein kleines Bisschen mehr. Und wirklich 100%ig verstehen werd ich es wohl nie, wenn ich auch noch so viele Kurse und Workshops anbiete, Bücher lese und mir schlaue Vorträge anhöre. Es bleibt immer ein Restrisiko namens LEBEN, das ab und zu das Ruder in die Hand nimmt. Gott sei Dank für uns alle – es wär ja sonst fad.

WISSEN, DAS MÜTTER STÄRKT

Nichts desto Trotz habe ich viel gelernt und mich ausgiebig mit dem Start ins MAMAleben befasst und bemerkt: hey, ich bin gar nicht die einzige, die so wenig “Insiderwissen” hatte. Das geht wohl vielen Müttern so. Aus diesem Grund entstand vor über 6 Jahren “Plötzlich MAMA!”

Nicht, weil man in einem Kurs alles über Elternschaft lernen kann, denn das geht niemals. Aber man kann sich vorbereiten, man kann diese besondere und sensible Zeit bewusster angehen als ich damals und vor allem ist es unsere Pflicht als Frauen uns gegenseitig besser zu stärken und so wertvolles Wissen auf eine bessere Art als mit “RatSCHLÄGEN” weiter zu geben. Wir brauchen eine kleine Müttermafia, dachte ich, wo wir zusammenhalten und uns statt unter Druck zu setzen von Fehlern lernen und uns gegenseitig unterstützen. Es ist ein Teilhaben lassen, ein bewusst werden, ein “Ein-bisschen-genauer-Verstehen”. Eine Hinbewegung zu sich selbst und eine Demutsübung gegenüber dem Leben. 

PLÖTZLICH MAMA AUS ÜBERZEUGUNG

Ich hatte Glück. Das Leben hat uns noch zwei weitere Kinder geschenkt und vieles, was ich beim ersten Kind gebraucht hätte oder mir unbekannt war, konnte ich bei den Jüngeren besser leben und mit mehr Leichtigkeit und bewusster angehen. Voll Freude gebe ich schon seit Jahren live – und seit HEUTE ONLINE – mein Wissen in diesem Bereich weiter. Für alle Mamas, die das erste Kind bekommen. Weil Elternbildung schon vor der Geburt anfängt und einen geschmeidigeren Start in den neuen Lebensabschnitt ermöglicht. Davon bin ich überzeugt. 

Was hat dich am meisten überrascht beim MAMA-werden? Erzähl doch mal in den Kommentaren!


DU ….

  • bekommst bald dein erstes Kind oder
  • kennst eine Frau, die bald Mutter wird?

Dann klicke vorbei auf meiner Website, abboniere den Newsletter (wenn du neu hier bist)

Du willst mehr zum Kurs wissen?
HIER Infos zum Kurs checken!

ODER:
Kurs gleich kaufen!

Wo das kleine Glück zu finden ist

Wo das kleine Glück zu finden ist

Leichtigkeit, Freude, Stimmungshoch, Zufriedenheitsgefühle, Erfolgshochs …. manche dieser Dinge sind ja zur Zeit Mangelware oder zumindest teilweise schwer erhältlich. Ja, viele Dinge, die uns lieb sind, können und sollen wir derzeit nicht tun – um das große Ganze zu schützen, was für mich vor allem heißt: das Personal in den Krankenhäusern.

Dennoch gibt es Möglichkeiten, das kleine Glück zu finden, mit einfachen Dingen, die auch jetzt umsetzbar sind und hier und heute hab ich ein paar für dich zusammengepackt.

GLÜCK AUF REZEPT

Du hast bestimmt schon manche dieser Begriffe gehört: Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Oxytocin oder Endorphine – sie gehören wie einige weitere zu der Gruppe der “Glückshormone”, wie sie umgangssprachlich genannt werden. Allesamt sind sie Botenstoffe oder Neurotransmitter, die im menschlichen Gehirn dafür sorgen, dass Wohlbefinden oder eben Glücksgefühle hervorgerufen werden können. Sie haben durchaus unterschiedliche Wirkungen: von stimulierend über entspannend bis schmerzlindernd kann alles dabei sein.

Unterm Strich sind sie jedenfalls wichtig und gut für uns und das Beste ist, man bekommt sie auf Rezept.

LEICHTIKEIT DES SEINS

Nein, nicht in einer Apotheke, sondern sozusagen nach “Art des Hauses”. Weil – so, wie ich das verstehe – diese Botenstoffe ausgeschüttet werden, wenn ganz bestimmte Dinge passieren oder Handlungen vorgenommen werden. Egal, ob man will oder nicht! Das Gehirn lässt sich sozusagen hier ziemlich leicht steuern bzw. man kann es nicht täuschen. Weil es so funktioniert: streichle über Haut und mach das ein wenig liebevoll: zack, ist das Oxytocin am Start, kannst du gar nix dagegen machen. Ist doch toll, oder? Überleg doch mal: was sind die glücklichsten Augenblicke deines Lebens? Für mich definitiv die, wenn ich mich geliebt fühle, eine Aufgabe abgeschlossen hab, wenn ich mit Menschen zusammen lachen kann und die Leichtigkeit des Seins spüre, wenn ich mich bewegen kann und draußen unter der Sonne Mutter Natur genieße.

SCHLAUE FÜCHSIN statt EINFÄLTIGER ENTE

Wenn es gut läuft, serviert uns das Leben diese Dinge automatisch. Alles fühlt sich gut an und “flutscht”, wir brauchen uns nicht groß anzustrengen und die netten Momente fallen einfach vom Himmel. Immer wieder im Leben ist es allerdings so, dass wir uns bewusster und gezielter darum kümmern dürfen – so wie jetzt eben, wo so viele kleine Freuden einfach nicht erlaubt sind oder Sinn machen: in ein feines Restaurant gehen, ausgelassene Mädelsabende, beflügelnde Wochenendtrips oder Skifahren: das fehlt mir ganz persönlich grad sehr. Dem Himmel sei Dank sind wir jedoch keine einfältigen Enten, sondern schlaue Füchsinnen und können uns selbst ein wenig raus helfen.

PUSH THE BUTTON

Aber, wie jetzt!? Nun, das hab ich jetzt für dich zusammengeschrieben, angeregt von einem Posting der letzten Tage, wie man sich selbst das kleine Glück “beschaffen” kann. Jedes der unten genannten Glückshormone hat eine andere Aufgabe und Wirkung, die wir für uns nützen können. Also folgen nun kurze Erklärungen, was diese bei uns auslösen und wie du – auch jetzt – dafür sorgen kannst, dass dein Gehirn sie ausschüttet. Glück auf Knopfdruck, also.

SEROTONIN – Stimmung

Zu den bekanntesten Wirkungen des Serotonins auf das Zentralnervensystem zählen seine Auswirkungen auf die Stimmungslage. Es gibt uns das Gefühl der Gelassenheit, inneren Ruhe und Zufriedenheit. Dabei dämpft es eine ganze Reihe unterschiedlicher Gefühlszustände, insbesondere Angstgefühle, Aggressivität, Kummer und das Hungergefühl.(1)

Was du tun kannst, um die Serotoninausschüttung anzukurbeln:

  • 10 Minuten meditieren 
  • eine Laufrunde drehen
  • Sonnenstrahlen auf die Haut lassen (okay, DAS könnt regional manchmal schwierig werden!)
  • einen Spaziergang machen
  • Bewegung in jeder Form

DOPAMIN – Belohnung

Dopamin ist im Gehirn für die Kommunikation der Nervenzellen zuständig und somit ein Neurotransmitter. In bestimmten “Schaltkreisen” werden positive Gefühlserlebnisse übermittelt, der sogenannte Belohnungseffekt. Hier wirkt das Glückshormon wie eine längerfristige Motivationssteigerung & Antriebsförderung, außerdem kann es die Durchblutung steigern. 

Was du tun kannst, um die Dopaminausschüttung zu steigern:

  • eine Aufgabe zu Ende bringen
  • Selbstfürsorge (ein Bad nehmen, sich eincremen, eine Tasse Tee und ein Buch, …)
  • etwas Gutes essen und dabei genießen (langsam & achtsam!)
  • einen kleinen Erfolg feiern (z.B. ich hab heute nicht geschimpft!)
  • dir selbst laut sagen, dass du gut genug bist

ENDORPHINE – Schmerzkiller

Sie regeln Empfindungen wie Schmerz und Hunger und stehen auch in der Verbindung mit der Produktion von Sexualhormonen und daher auch *alle Achtung* mitverantwortlich für die Entstehung von Euphorie. Da es auch in Notfallsituationen aktiviert wird, nimmt man an, dass die Endorphinausschüttung der Grund ist, warum oft schwer verletzte Menschen zunächst keine Schmerzen verspüren. Das kann auch bei bestimmten körperlichen Anstrengungen passieren (das sogenannte “Runners High”).

Was du tun kannst, um die Endorphinausschüttung in Gang zu bringen:

  • ein Workout machen 
  • Sex haben
  • eine Komödie ansehen
  • dunkle Schokolade essen
  • blinde Kuh mit den Kindern spielen und sich dabei gegenseitig erschrecken

OXYTOCIN – Liebeshormon

Das Bindungshormon spielt nicht nur bei der Geburt eine wesentliche Rolle, sondern hat ein breites Wirkungsspektrum – es beeinflusst nicht nur das Verhalten zwischen Mutter und Kind, sondern auch unsere gesamten sozialen Interaktionen bis hin zu unseren Geschlechtspartnern und ist enorm wichtig für den Aufbau von Beziehung und Bindung und es wird durch jegliche Art angenehmen Hautkontakts ausgeschüttet. Es beeinflusst unser Angst- und Fluchtverhalten, hilft bei der Stressregulierung und spielt für das Herzkreislauf System eine wichtige Rolle, wirkt nicht nur schmerzstillend sondern auch Blutdrucksenkend und verbessert die Wundheilung (daher streicheln wir wohl instinktiv Kinder, die sich grad verletzt haben)!

Was du tun kannst, um die Oxytocinausschüttung ins Fließen zu bringen:

  • spiele mit deinem Kind
  • streichle die Haut deines Kindes / Partners / deine eigene
  • eine Runde kuscheln mit viel Haut
  • jemandem ein Kompliment machen
  • eine Umarmung schenken und genießen

HUMOR IST, WENN MAN TROTZDEM LACHT

Und, was noch auf jeden Fall hilfreich ist: LACHEN! Humor ist die Würze des Lebens und was beim Lachen körperlich passiert, gleicht fast einem hormonellen Wunder! Die Stimmung steigt, Schmerzen werden gehemmt, die Abwehrkräfte werden gesteigert und der Stresspegel sinkt. Das kann man nicht nur fühlen, sondern auch biologisch beweisen. Ich halt nicht, aber andere kluge Leute. Nicht zuletzt deshalb gibt es Initiativen wie CliniClowns und RoteNasen Clown Doctors oder Sprichwörter wie “Humor ist die beste Medizin!”.

Lachen hilft, vor allem wenn einem nicht zum Lachen ist, denn so wie bei allen anderen Dingen: du kannst dein Gehirn austricksen und einfach so beide Mundwinkel nach oben ziehen (ein Bleistift zwischen die Lippen und los geht’s!) oder lachen, ein Witzebuch durchschauen oder selbst mal wieder herzhaft blödeln – Kinder mögen das meist unglaublich gern, wenn Erwachsene dieses Register ziehen. Meinen Kids bin ich schon peinlich, doch es funktioniert immer noch.

Also: du musst nicht alles gut finden, was derzeit so in der Welt vor sich geht. Bei weitem nicht. Und, wenn du merkst, du kannst die Geschicke des Planeten nicht allein wenden, dann kümmere dich um DICH: und beschaffe dir ganz bewusst Momente des Glücks. Die Produktion ist in dir und jetzt weißt du auch, welche Knöpfe du drücken kannst, damit sie anspringt. 

Wofür entscheidest du dich heute?

Was aus der Liste oder hast du noch andere Ideen, die du hier teilen magst?!

Schreib gern in die Kommentare!


DU musst nicht alles allein schaffen!
Wir Menschen sind dazu gemacht, uns gegenseitig zu helfen.
Wenn du also zu antriebslos, ideenlos oder planlos bist, wie du das mit der Glücksproduktion anstellen sollst, dann lass dich von mir unterstützen:
AUCH JETZT und sowieso JEDERZEIT:
persönlich, telefonisch oder über Videocalls – ich bin für dich da!
Ja, ich lass mich jetzt unterstützen!

Zaubersätze für dich

Zaubersätze für dich

Draußen zieht sich alles zusammen. Es wird enger und kälter. Zeit für einen Befreiungsschlag, wie ich finde. Wenn uns scheinbar die Kontrolle entgleitet, tut es gut, das zu kontrollieren, was IMMER in unserer Macht liegt:

Gedanken, Sprache, Haltungen und Handlungen.

Daher hab ich heut für dich im Angebot: ein ganzes Paket an Sätzen, die gut tun. Wenn wir sie als Eltern zu unseren Kindern sagen oder zu uns selbst. Ganz einfach zum Nachdenken, Nachsprechen und sich verzaubern (lassen). Nimm dir, was du brauchen kannst!

BRING ON THE GOOD THOUGHTS

Manchmal bin ich froh, dass niemand, wirklich NIEMAND in meinen Kopf reinschauen kann und hört oder sieht, welche Gedanken da drin herumschwirren. Oder wie viele das sind und dass die nie, oder so gut wie NIE Pause machen. Der Film „Alles steht Kopf“ könnte in meinem Gehirn gedreht worden sein. Da das „Abstellen“ von Gedanken nur mühsam mithilfe von Yoga oder Mediation für mich funktioniert, habe ich mich fest darin geübt, zumindest die „Richtung“ der Gedankenströme vorzugeben. So im Sinn von: wenn schon so viele Gedanken, dann bitte hauptsächlich und mehr von den Guten!

PROGRAMMIER DICH AUF SONNE

„Du bist da, wo deine Gedanken sind. Also schau, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest!“ Dieses Zitat in einem WhatApp Status (Quelle leider vergessen) hat mich diese Woche berührt. Weil es so stimmt. Wir schaffen unsere Realität mit unseren Gedanken – denn nicht Menschen, Situationen und Dinge zimmern unsere Welt zusammen, sondern unser Umgang damit, unsere Bewertungen, unsere Haltungen dazu. Nein, das heißt nicht, dass ich alles immer gut finden muss. Doch wir sind evolutionsbedingt immer noch viel zu sehr auf das Negative (Gefahr!) programmiert und brauchen noch viel, viel Übung in positiveren Denkstrukturen. So dass im Kopf öfter die Sonne regiert statt dickem Novembernebel.

DIE AFFEN UND DU

So mach ich hier und heute mal den Anfang und serviere dir frei Haus allgemein gültige Gedanken, die du dir gönnen darfst und Sätze, die Kindern immer wieder gut tun.

Wenn du dir beim Lesen der folgenden Sätze denkst, „… das trifft aber für mich nicht zu!“ oder „Ich kann das nicht über mich sagen!“, dann noch den einen Tipp: diesen Satz nicht nur leise denken, sondern laut sagen. (Du musst es ja nicht während der Videokonferenz tun) 

So überlistest du dein Köpfchen! Jeder Gedanke ist eine Straße im Gehirn und je öfter wir ihn denken, desto besser ist diese Straße ausgebaut. Neue Gedanken sind dann wie Schotterwege und die Affen, die den Straßenbau da oben beaufsichtigen schreien: „Hey, die Straße kennen wir nicht, die ist blöd. Und außerdem langsamer. Wir mögen sie nicht!“

Gott sei Dank bist du der Boss dieser Affen und wenn du neue (positive) Gedanken genau so oft gedacht und gesagt hast wie die alten, lassen sich auch diese Straßen gut „befahren“ und die Affen beruhigen sich. Du musst es nicht mal selbst glauben!

Es funktioniert trotzdem! Und mal ganz ehrlich: einen Versuch ist es wert, denn schlechter wird‘s dadurch keines Falls!

GUTE GEDANKEN VON ANFANG AN

Wie wir mit unseren Kindern reden, wird zu ihrer inneren Stimme. Wir bauen die ersten Straßen in ihren Köpfen und können erste Richtungen vorgeben. Worte sind mächtig. Sie prägen die Gedankenwelt unserer Töchter und Söhne und wir können hier so viel Gutes tun. Und auch wenn uns zwischendrin kleine Fehler passieren (die ja dazu gehören), lasst uns so oft wie möglich die Gelegenheit nutzen, sie mit diesen Gedanken zu infizieren.

Ich hab unsere Kinder übrigens befragt, was ich ihrer Meinung nach am öftesten zu ihnen gesagt hab und was ihr Lieblingssatz von mir an sie ist. Sie sind in dieser Auflistung auch enthalten. 😉

  • Ich glaub an dich.
  • Du bist einzigartig und wunderbar.
  • Ich weiß, dass du es schaffst.
  • Ich hab gesehen, wie gut du dich vorbereitet hast – du gibst dein Bestes und das ist gut genug.
  • Es tut mir Leid, weißt du: auch ich mache Fehler.
  • Schön, dass du da bist.
  • Ich merke, dass ist dir wirklich wichtig.
  • Danke, dass du mir aus deiner Welt erzählst.
  • Ich freue mich mit dir.
  • Du machst meinen Tag heller.
  • Das kriegen wir wieder hin.
  • Es ist doch nur Schule, nicht das Leben.
  • Du darfst Fehler machen, so lernst du dazu.
  • Es gibt keine blöden Fragen.
  • Das hast du toll hinbekommen.
  • Es ist schön, dich lachen zu hören.
  • Du hast dir das wirklich verdient.
  • Ich wusste, du traust dich!
  • Das ist so mutig von dir.
  • Schön, dass du dich so in andere Menschen hinein fühlen kannst.
  • Ich traue dir das zu.
  • Meine Tür ist immer für dich offen, bitte komm, wenn du Nähe und Sicherheit brauchst.
  • Du bist klug und stark.
  • Deine Begeisterung für diese Sache lässt mein Herz höher schlagen.
  • Ich sehe, wie sehr du dich bemühst.
  • Deine Ausdauer ist wirklich fabelhaft.
  • Du bist so voller Fantasie und guter Gedanken.
  • Diese Idee von dir mag ich wirklich sehr.
  • Ich bin für dich da.
  • Du bist gut genug.
  • Alles ist gut.
  • Ich lieb dich.

EIN BISSCHEN WELT RETTEN

Eltern sind besonders gefährdet über dem Wohlergehen der eigenen Kinder sich selbst zu vergessen. Mütter vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, sorry to say, liebe Väter. Dabei ist es doch logisch, dass es wichtig ist, dass man selbst funktioniert, wenn man für andere da sein will, sonst sind die auch alle irgendwann auf verlorenem Posten. Sich selbst ernst zu nehmen, sich zu respektieren und für sich zu sorgen ist wichtig und gut. Klar, Eltern sein ist anstrengend und wir Erwachsene können Bedürfnisaufschub eher ertragen als Kinder und das ist auch zu beachten, besonders je jünger die Kinder sind. Und wir sind auch Menschen mit Bedürfnissen. Wir haben Gefühle und Grenzen. Und ein liebevolles Nein zum Kind ist manchmal ein wichtiges Ja zu mir. Es kommt auf die Balance an und in diesem Karussell der Gefühle sitzen wir eben als Familien.

Wir haben alle ein bisschen „Ich will die Welt retten“ in uns. 

Aber es ist o.k., wenn du erst mal nur einen Menschen rettest.

Und es ist o.k., wenn dieser Mensch du selbst bist.

(Spruch von den Machern des weltbesten Kalenders „Ein guter Plan“)

  • Ich bin ein wertvoller Mensch.
  • Meine Gefühle und Bedürfnisse sind richtig.
  • Ich nehme mich ernst und achte auf mich selbst.
  • Ich bin für mich da.
  • Ich lasse los, was schwer ist.
  • Ich öffne mich für das Gute & Leichte.
  • Ich sorge für mich selbst, nur so kann ich später für andere sorgen.
  • Auch wenn noch nicht alle in meiner Umgebung zufrieden gestellt sind, darf ich auf mich schauen.
  • Ich nehme mir rechtzeitig Pausen.
  • Mein Herz ist offen für gute Begegnungen.
  • Sicherheit kann nur in mir drin entstehen.
  • Meine Gesundheit liegt in meinen Händen, ich kann stets was dafür tun.
  • Mein Körper ist mein Tempel, ich behandle ihn gut.
  • Ich hole mir Hilfe, wenn ich sie brauche.
  • Alles was mir in meinem Leben widerfährt, dient meinem persönlichen Fortschritt.
  • Ich bin auf der Welt um zu leben, wachsen und aufzublühen.
  • Ich bin gelassen und nehme das Leben, wie es kommt.
  • Meine Dankbarkeit zeige ich und spreche sie auch aus.
  • Ich bin zuversichtlich und vertraue dem Leben.
  • Das Leben meint es gut mit mir, ich bin gehalten und getragen.
  • Ich weiß, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin, das Richtige sag und das Richtige tu.
  • Und alles ist gut.
  • Alles ist gut.

Welchen Satz möchtest du dieser Liste noch hinzufügen?

Schreib in die Kommentare und lass uns noch mehr Gutes sammeln


Es ist eine Spezialität von mir, Menschen in oder vor herausfordernden Situationen 

(Konfliktgespräche, Verhandlungsgespräche, Elterngespräche in Schulen,…) ein 
MINDSET

zur Verfügung zu stellen – es ganz individuell zu verfassen.

Wenn du vor einer schwierigen Situation stehst, coache ich dich gern und stärke dich mit guten, passenden Sätzen in deiner Haltung und (wenn erforderlich) auch deiner Sprache, sodass du gelassen die nächste Herausforderung meisterst.

Du könntest so ein bisschen Rückenwind brauchen?

Geht in Zeiten wie diesen auch telefonisch oder per Videotelefonie! Vielfach erprobt und für gut befunden!Das kann ich brauchen!

Kommentar schreibenKommentare: 5

  • #1Gerlinde (Freitag, 13 November 2020 15:25)Hallo Kerstin!
    Danke für all die schönen Sätze und für das Bewusst machen !
  • #2Katrin (Samstag, 14 November 2020 09:07)Ich behandle alle Menschen so, wie ich behandelt werden möchte! Das geht ganz einfach u. Leicht 🙂
    Toll u. Inspirierend geschrieben! Danke liebes Schwesterchen! 🙂
  • #3Alexandra (Samstag, 14 November 2020 21:19)Ich finde: „Die Liebe beginnt immer bei mir…“ voll schön. Um sich daran zu erinnern, dass man die Qualität seiner Beziehungen selbst in der Hand hat… �
  • #4Anna (Sonntag, 15 November 2020 06:32)DankeDankeDanke!
    Mein Mantra lautet ICH BIN DA. ICH BIN FREI.:)
    Glg Anna
  • #5Verena (Sonntag, 15 November 2020 20:55)Danke für die hellen Gedanken in dieser etwas düsteren Zeit!
    “Du kannst nicht beeinflussen, was andere über dich denken. Aber du kannst entscheiden, ob es dich interessiert.” Dieser Satz schafft für mich Freiheit!
Der unsichtbare Sog – 5 Erkenntnisse und Tipps

Der unsichtbare Sog – 5 Erkenntnisse und Tipps

Wir leben in einer zunehmend digitalisierten Welt, haben und verwenden Handy, Tablet, Computer und Ähnliches in unserem Alltag. Vieles wird uns im Leben dadurch erleichtert, Vieles aber auch erschwert.

5 Erkenntnisse, wie der unsichtbare Sog auf unser Verhalten wirkt, was das mit Familien macht und 5 Tipps für dein tägliches Leben, damit wir nicht alle zu völligen Bildschirmzombies verkommen – diesmal am Blog.

In meinem Neujahrsvorsatz (ja, den gibt’s noch!) sporne ich mich ja dazu an, jeden Monat etwas Neues zu tun. So hab ich mich im Juli auf ein englisches Sachbuch gestürzt, nämlich das von Adam Alter “IRRESISTIBLE”, auf deutsch also: UNWIDERSTEHLICH. 


Die gute Nachricht: mein Endlich reicht (noch) aus, um ein Buch dieser Kategorie zu erfassen. 


Die schlechte Nachricht: die Lage im Bereich neue Medien ist ernster als gedacht.

Es ging um unsere digitalen Begleiter und wie sie uns in Verhaltensabhängigkeiten laufen lassen, nicht nur unbewusst, sondern mit ganz viel Strategie und Know how.

UND FÜHRE UNS IN DER VERSUCHUNG

Ja, ich geb’s zu. Ich verbringe zu viel Zeit vor Bildschirmen. Ich beobachte mich, wie ich kaum am Handy vorbeigehe ohne “geschwind” drauf zu drücken. Ich ertappe mich, wie ich beim Scrollen auf diversen Plattformen die Zeit vergesse und oft sinnfreie Wartezeiten oder ähnliches mit Geräten überbrücke. Und es gefällt mir nicht. Doch der Sog ist enorm und ich brauche oft viel von meiner Willenskraft, mich bewusst zu widersetzen.

Dann schaue ich meine Kinder an, die ja zwischen 10 und 16 Jahren sind und … verstehe. Wenn es mir als reflektierter Erwachsenen schon schwer fällt, mich nicht – ODER besser in der Versuchung führen zu lassen, wie soll das schon einem Kind gelingen? Das diesbezüglich über keine Regulationsmechanismen verfügt und außerdem damit groß geworden sind – zumindest teilweise?!

DER SOG IM WANDEL DER ZEIT

Das erste mobile Gerät zog bei uns im Jahr 2010 ein, dann langsam das erste Smartphone, das zweite, ein Tablet und mittlerweile besitzen alle Kinder ebenfalls ein Endgerät. Ich hab also noch erlebt, wie es ist, “lediglich” gegen den Fernseher zu kämpfen – auch wenn damals die vielen Programme und Möglichkeiten schon wie eine Herausforderung schien. Geradezu lächerlich, wenn man sich ansieht, womit es Familien heute zu tun haben. Wie oft ich so in den letzten Jahren “Schalt bitte aus!” sage oder “Ich möchte, dass du dir jetzt was anderes suchst, ohne Bildschirm!” kann ich kaum zählen.
Und ich merke: es frustriert mich oft sehr, dass dieses Thema so viel Konfliktpotenzial mit sich bringt. Meistens nämlich ;-), schaut “der Andere” viel mehr ins Gerät als man selbst – zumindest fällt es einem im Außen deutlicher auf.

5 PERSÖNLICHE ERKENNTNISSE AUS DEM BUCH

  1. Ich kämpfe gegen eine Armee!
    Wenn ich versuche, mich oder meine Kinder bezüglich Bildschirmzeit zu regulieren, kämpfe ich nicht gegen ein kleines (oder größeres) viereckiges, scheinbar lebloses Kastl, sondern gegen eine Armee an Hightech Entwicklern, Spieldesigner und digitale Pros. Heere an Programmieren arbeiten daran, mir ein Spiel, eine App, eine Nutzung so schmackhaft wie möglich zu machen. Sie wissen alles über Farben, Formen und was uns “anspringen” lässt, womit wir gern interagieren und wie wir uns die Zeit vertreiben. Also bin ich allein gegen sehr, sehr Viele, was meine Bereitschaft zum Widerstand betrifft. Das war eine erleichternde und gleichzeitig ernüchternde Erkenntnis.
  2. Es ist jetzt leichter, nein zu sagen als später einen Entzug zu machen
    Das “nein” oder “weniger” gegenüber den Kindern fällt oft so schwer, weil es so mühsam ist und gefühlt viel zu oft ausgesprochen werden muss.
    Obwohl ich es meine.
    Obwohl es mir wichtig ist.
    Obwohl ich mich hineinfühlen kann. Dass ein möglicher späterer Entzug (und ja, es gibt Kliniken, wo Menschen von Internetsucht und anderen Verhaltensabhängigkeiten geheilt werden möchten) deutlich heftiger ist, als so ein “nein” im Alltag, hat mir neue Kraft gegeben bei der Regulation der Bildschirmzeit.
  3. Digitale Pros und ihre Kinder
    Steve Jobs präsentierte das erste iPad nach einer 90-minütigen Lobeshymne auf diese kongeniale Gerät und machte eine ganze Generation gierig auf diese neue Technologie. Seine eigenen Kinder durften nie eines benützen – so wie die Kinder anderer digitaler Professionisten. (!!) Sie wussten und wissen genau, wie gefährlich die Verwendung der Geräte ist, wie schnell man davon abhängig wird oder sich abhängig macht. Und hatten meist sehr, sehr strikte Regelungen was Anwendungen in den eigenen vier Wänden betrifft. Ganz nach dem alten Motto der Drogendealer: Never get high on you own supply. Na bumm.
  4. Es ist ein schmaler Grat zwischen Benefit und Zerstörung
    Aber das ist doch so praktisch! Kaum ein Verein kann sich heute ohne irgendeine App organisieren, wir nützen Karten um zu navigieren, die Kinder können sich jederzeit über Öffis und Fahrzeiten informieren, die digitale Einkaufsliste hilft beim Verteilen der Arbeit und Aufgaben und entlastet, es gibt Apps, die uns ans Schritte machen und Wasser trinken erinnern, einen gesünderen Lebenswandel forcieren und wir erfahren über das Leben unserer Mitmenschen über die sogenannten sozialen Medien.
    Die Grenze zwischen “das regt mich an, gesünder zu leben / es entlastet mich / das macht es so einfach” und beinahe zwanghaftem Verhalten und Selbstoptimierung ist hauchdünn. Und vor allem: nicht klar erkennbar. Es braucht eine gute, kritische und regelmäßige Selbstbeobachtung (und Außeneinschätzung), was wann für wen noch gut ist und was längst nicht mehr. Selbst Apps zur Regulation sind keine Universallösung.
  5. Abhängigkeit gibt es nicht nur bei Substanzen
    Von Kokain bis Heroin, von Spielsüchtigen bis Internetabhängigkeit wird ein großer Bogen gespannt, und es fällt einem wie Schuppen von den Augen. Wir können nicht nur süchtig nach Substanzen sein, sondern auch Verhaltensabhängigkeiten entwickeln. Und leider zielen sehr viele Medien genau darauf ab – weil es auch ein gutes Geschäft ist.
    Das Verheerende ist allerdings, dass man – was Technologie betrifft – nicht einfach “trockener Alkoholiker” sein kann in der heutigen Zeit und komplett auf Technologien verzichten kann im modernen Leben. Was bei Alkoholikern nicht geht (einfach ein wenig zu reduzieren, oder nur ab und zu zu trinken) geht bei dieser Form der Abhängigkeit auch nicht und es bleibt womöglich ein lebenslanger Fluch.

KAMPFLOS AUFGEBEN?

Was also tun, wenn man sich nicht kampflos ergeben will und neue Technologien aber nicht verbannen will. Wir dürfen Strategien erlernen, Regelungen entwicklen und Vereinbarungen erproben – auf Basis von Versuch und Irrtum, weil wir selbst nicht gelernt haben, wie man richtig, gut und nachhaltig damit umgeht.

Ich habe noch 5 Tipps für dich, die bereits praxiserprobt sind und deinen Alltag etwas erleichtern können.

5 TIPPS zum UMGANG MIT DIGITALEN MEDIEN

  1. Bildschirmfreie Zeiten
    Um eine gewisse Zeit das Gerät abgeben oder zur Aufbewahrung wohin legen, wo es aus dem “Sinn” ist. Du kannst eine schöne Kiste verwenden, einen Tresor anschaffen oder ganz einfach die Geräte immer wieder woanders verstecken (das mach ich gern – ist zusätzlich ein Gehirntraining und fördert die Kreativität) Es braucht aber ein wenig Nervenstärke der restlichen Familie, wenn es dir nicht gleich einfallen sollte, wo du das letzte Gerät verwahrt hast.
    Bildschirmzeit lässt sich bei neueren Geräten gut mit Apps (zum Beispiel Bildschirmzeit bei iPhone) regulieren und einstellen – das vermeidet SEHR viele Diskussionen im Voraus. (Und für unter 2 Jährige: GAR KEINE Bildschirme, bitte, bitte, bitte!!)
  2. Bildschirmfreie Zonen
    “Beim Tisch gibt’s kein Handy.” Diese Regelung ist bei uns schon lang die Norm (die allerdings manchmal Auffrischung braucht) und fördert den Esstisch als Begegnungszone und Gesprächsraum. Es geht natürlich auch (bei jüngeren Kindern) Geräte aus dem Kinderzimmer aus zu klammern und nur in gemeinsamen Räumen zu erlauben. Je älter die Kinder und Jugendlichen sind, desto eher brauchen sie aber für intime Gespräche und Austausch auch ihr Gerät im Zimmer. Wer weiß noch, wie “angenehm” die Telefonate früher am Festnetz waren, wenn die halbe Sippe zuhört?!
  3. Jeder ist der Sheriff
    Nicht nur als Erwachsene den Sheriff geben und die Kinder vom Gerät verscheuchen, sondern SIE beauftragen, dich ebenfalls aufmerksam machen zu dürfen. Was im ersten Moment ein kleines “Autsch” ist, wenn dein Kind sagt: “Mama, schau nicht immer auf’s Handy!” kannst du für dich auch als “friendly reminder” einordnen und es als Einladung sehen, es weg zu legen. Das fördert auch Begegnung auf Augenhöhe und zeigt den Kids: wir lernen gemeinsam, wie wir das handhaben wollen mit den Bildschirmen.
  4. Vertrauen ist gut, Dialog & Wissen ist besser
    “Mama, mein Freund hat gesagt, du vertraust mir nicht, weil du meine Handyfunktionen einschränkst!” … klang es diese Woche aus dem Kindermund. Ich erklärte daraufhin: “Es ist meine Verantwortung als Elternteil, auf dich zu schauen. Und so wie ich dich nicht in deinem Alter allein und ohne Begleitung in die große, weite Welt entlassen würde, will ich dich auch nicht unbegleitet und ohne Aufsicht in die digitale Welt entlassen. Ich will dich schützen vor Inhalten, die für dein Alter unpassend, gefährlich oder angsteinflössend sind und das mache ich auch, wenn ich dabei Widerstand von dir spüre. Weil ich mehr Lebenserfahrung hab und das für dich nützen will.”
    Statt blind zu vertrauen ist es gut, sich über Apps, Spiele und Programme der Kinder zu informieren, sich immer wieder von ihnen in die Welt entführen lassen und sie persönlich und in Form von digitaler Aufsicht zu begleiten.
  5. Interesse statt Ignoranz
    Auch wenn es oft schwer fällt, sich für die Spiele oder Apps der Kinder zu begeistern – wenn wir uns nicht interessieren oder nicht nachfragen, kommt das einer Kapitulation gleich und signalisiert ihnen unsere Ignoranz. Dass das für eine gute Eltern-Kind-Beziehung wenig förderlich ist, brauch ich hier nicht zu erläutern.

Also frag immer wieder nach:

  • Was ist das Faszinierende an diesem Spiel?
  • Was gefällt dir an dieser App?
  • Hast du das Gefühl, selbst bestimmen zu können?
  • Wie viel Zeit willst du dir nehmen? Soll ich dich erinnern? Stellst du dir selbst einen Timer?
  • Was lernst du, wenn du dies oder jenes machst?
  • Könnest du das auch im echten Leben spielen, und wenn ja: wie?
  • Schaffst du es aus zu schalten, oder soll ich das für dich erledigen?

WIR LERNEN ERST, WIE DAS GEHT

Es geht mir gut. Ich fühle mich noch nicht “nackt”, wenn ich ohne Handy unterwegs bin – manchmal lasse ich es auch bewusst daheim liegen. In netter Gesellschaft habe ich nicht das Bedürfnis, dauernd mein Handy checken zu gehen und finde diese Bildschirmfreien Zeiten und Zonen nicht nur angenehm sondern herrlich. 

Doch das bewusste Reflektieren und genaue Hinsehen wird weiterhin gefragt sein und uns im Familienalltag begleiten, wenn wir nicht in den Sog hineingeraten möchten, in den uns die Entwickler, Unternehmer, Verkäufer, Influencer und unsere eigenen Gewohnheiten ziehen.

Digitale Medien gehören zu unserem Alltag.
Lass sie uns nützen.
Lass sie uns sinnvoll nützen.
Auch wenn wir dabei noch etwas “patschert” sind und fehlerhaft agieren – wir lernen eben erst gerade, wie wir das gut hinbekommen könnten.

Fühlst du diesen Sog auch? 
Hast du noch andere Strategien (bereits erprobt)? 
Lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben! In den Kommentaren ….

(Der digitale Gott hat einen herrlichen Humor: während ich diesen Beitrag tippe – offline geht das zumindest – gibt’s hier kein Internet. Wartungsarbeiten, den ganzen Vormittag. Wenn ich auf ein Zeichen gewartet hätte: das wär’s gewesen !)

Kommentar schreibenKommentare: 1

  • #1Bettina Windischbauer (Donnerstag, 06 August 2020 23:20)Ich finde es toll, dass du dich für dieses Thema einsetzt. Wir “plagen” uns auch tagtäglich mit diesem Thema rum. Es braucht viiiel an Diskussion und dagegenhalten. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass es sich im Sinne der Gesundheit und persönlichen Entwicklung unserer Kinder auszahlt.
    Danke, Kerstin für den tollen Text!